Jeden Sonntag und gelegentlich auch werktags erfüllen die "Gottesdienst-Gehilfen" gewissenhaft ihren Dienst. Konzentriert, verantwortungsbewusst und einfach gerne machen sie das. Getreu ihrem Leitspruch "voll dabei" zeigen sie selbstverständlich vollen Einsatz und alle Abläufe sind sicher verinnerlicht. Doch sie können auch anders, wie sich jetzt zum Fasching zeigte.

Unter dem Motto "Die 80er lassen grüßen" hatten die Oberminis ein kurzweiliges Programm für eine "echt krasse Party" ausgearbeitet. Mit stilgerechter Musik und mit passendem Essen waren schon einmal zwei Parameter für das Gelingen der Feier gewährleitstet. Doch die Oberminis hatten sich noch eine Story rund um das Partyboot ausgedacht. Angeblich hatte sich ein Dieb unter die Gäste gemischt und die Baupläne für eben jenes Boot entwendet. Nun galt es mit List und Witz den Übeltäter zu stellen. Dabei wurden die jüngeren durchaus mit Absicht in die Irre geführt. Doch am Ende wurde demokratisch abgestimmt, wer für das Fehlen eines Planes verantwortlich zu machen sei.

Ein Kostümwettbewerb rundete die stimmungsvolle Fete ab und wieder einmal zeigte sich die witzige Vielfalt der Messdiener. Mit Schabernack und Lebensfreude verwandelten sich die Jugendlichen schelmisch-schick in die buntesten Gestalten. So wurde der 12-jährige Tobias kurzerhand zu einer feschen Tabea und gewann den 1. Platz. Die 12-jährige Laura konnte stilecht in dem braunen Blümchenkleid aus den 80er Jahren glänzen und den zweiten Platz für sich sichern. Die 11-jährige Nina belegte als Rock-Röhre den dritten Platz. Auch die anderen Gäste wurden für ihre einfallsreichen Kostümierungen gelobt und mit "Kamelle" belohnt.

Alles in allem war es ein tolles Fest, das wieder einmal den guten Zusammenhalt der Minis gestärkt hat.