Das berichtet seine Mutter Christine auf Anfrage. Sie hat den jungen Organisten zur Preisverleihung begleitet.

Für den Bundeswettbewerb hatten sich rund 40 Organisten aus ganz Deutschland qualifiziert. Zuvor hatte sich der junge Herzogenauracher beim Regionalwettbewerb am 7. Februar in Sulzbach-Rosenberg und am 27. März dann beim Landeswettbewerb mit allen bayerischen Teilnehmern in Bayreuth durchgesetzt.

Zum Bundeswettbewerb kommt, wer bei den jeweils davor liegenden Wettbewerben einen ersten Preis mit Weiterleitung erspielt hat. In Bayreuth gelang ihm das als bundesweit jüngster Teilnehmer mit Höchstpunktzahl.
Schon 2014 hat Ludwig, ebenfalls als Jüngster der Diözese Bamberg, mit "sehr gut mit Auszeichnung" die Ausbildung zum Nebenamtlichen Kirchenmusiker D absolviert, berichtet Christine Orel weiter. Ludwig ist ein Schüler des Herzogenauracher Kantors und Kulturpreis trägers Toni Rotter.

Die Wertung war am Pfingstmontag an der Orgel von St. Petrim in Altona. Es ist eine zweimanualige Schuke-Orgel mit sehr schönen Klangbildern, schreibt Christine Orel. Die sonst auf drei Manualen gespielten Werke von Schroeder, Buxtehude, Bach und Boellmann konnten gut umregistriert werden.

Ludwig spielt seit sieben Jahren Klavier und seit dreieinhalb Jahren Orgel. Am 15. November wird er in St. Magdalena beim Konzert "Toni Rotter und die Jungen Solisten von St. Magdalena" zu hören sein.