Gegen 02:45 Uhr fuhr der 56-jährige Fahrer eines Lkw mit Anhänger aus noch ungeklärter Ursache auf einen Sattelzug auf. Dessen 37-jähriger Fahrer hatte das Gespann, das laut Polizei mit Blumen beladen war, auf der Standspur aufgrund einer Reifenpanne abgestellt. Bei dem Aufprall wurden sowohl der Anhänger des Pannenfahrzeugs als auch das Führerhaus des auffahrenden Lkw vollständig zerstört.

Dessen 56-Jähriger hatte großes Glück und trug "nur" eine Kopfplatzwunde davon. Der 37-Jährige blieb unverletzt. Infolge der Kollision rutschte der Anhänger des Pannen-Fahrzeugs seitlich die Böschung hinab und seine Zugmaschine kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Die Blumenladung wurde laut Polizei auf der gesamten Fahrbahn verstreut.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Erlangen sowie die Bergung der beiden Gespanne war es dann erforderlich, den betroffenen Autobahnabschnitt vollständig zu sperren und den Verkehr ab der Anschlussstelle Erlangen-West abzuleiten. Die Totalsperrung dauerte bis zum Vormittag an. Feuerwehr und THW unterstützen vor Ort bei Bergung und Räumung sowie der aufwändigen Reinigung der Fahrbahn. Laut Polizei bleibt die A3 bis auf Weiteres halbseitig gesperrt.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf knapp 200.000 Euro.


Weiterhin Verkehrsbehinderungen

Wie die Polizei kurz vor 13 Uhr mitteilt, bleibt die Umleitungsempfehlung bis auf unbestimmte Zeit bestehen. Die Fahrbahn ist inzwischen wieder befahrbar. pol