An der Einmündung der Albrecht-Dürer-Straße in den Kieferndorfer Weg wird es vorerst keine baulichen Veränderungen geben. Darüber war sich der Verkehrsausschuss des Höchstadter Stadtrats in seiner Sitzung am Montagabend einig.

Anwohner hatten festgestellt, dass hier reihenweise Autofahrer, die vom Kieferndorfer Weg in die Albrecht-Dürer-Straße einbiegen, zu schnell unterwegs sind und die frisch aufgemalten Sperrflächen einfach ignorieren. Überlegungen, dies mit einem kleinen, überfahrbaren Kreisverkehr oder festen Hindernissen auf der Fahrbahn zu entschärfen, wurden in der Sitzung verworfen.

Offensichtlich beeindruckt hat die Räte dabei die Stellungnahme der Polizei. Wie deren Verkehrsexperte Günther Thaler erklärte, sei diese Einmündung kein Unfallschwerpunkt. "Wir haben hier auch keine Raser, die mit 70 oder 80 um die Kurve brettern", sagte der Polizeibeamte und sprach von "subjektivem Empfinden" der Anwohner.
Dass die Sperrflächen überfahren werden, gestand er ein. Wobei aber auch deutlich wurde, dass Busse und Lastwagen gar nicht anders können. Jetzt will man erst einmal warten, bis die Brückenbauten abgeschlossen sind.

Für den Bereich der unteren Kurve in der St.-Georg-Straße stimmte der Ausschuss einem eingeschränkten Halteverbot zu. Omnibus Vogel hatte dies beantragt, weil hier immer wieder parkende Fahrzeuge "den Buslinienverkehr erheblich behindern".