Der Himmel meinte es an Fronleichnam gut mit den Herzogenaurachern. Immer wieder gab es beim nachmittäglichen Konzert auf dem Marktplatz bange Blicke nach oben, wenn eine dunkle Wolke die Sonne verdunkelte. Es regnete aber nicht, die Sonne stach vom Himmel und die zahlreichen Besucher ließen sich Bratwürste und kühle Getränke schmecken. Die Stadtjugendkapelle, geleitet von Norbert Engelmann, unterhielt das Publikum mit gern gehörten und bekannten Stücken.
Traditionell nahmen nach der Prozession Bürgermeister German Hacker (SPD), die Geistlichkeit und die teilnehmenden Stadträte auf dem Marktplatz den ersten Schluck. Nach dem Mittagessen traf man viele Gläubige wieder, die das Fronleichnamskonzert der Stadtjugendkapelle genießen wollten.

Ein fliegender Fan


Den (skeptischen) Blick von Frieda, die sich gleich auf den ersten Tisch niederließ, konnte man nicht so richtig deuten. Entweder ist Frieda ein Fan von Norbert Engelmann und der Blasmusik im Allgemeinen, oder sie war sauer, weil man ihr den Platz streitig machte. Frieda ist eine Taube und wohnt am Marktplatz und wurde von den Stammgästen vom Café Römmelt so getauft. Manche sagen auch "Klumpfuß", weil sie rechts keine Zehen mehr hat.

Mehr zum gelungenen Fronleichnamskonzert in Herzogenaurach gibt es in der Ausgabe des Fränkischen Tages vom 9. Juni.