Ein "Urgestein" des ASV-Weisendorf, "Bibo" (Georg Maier) ging in die zweite Reihe und überließ seinen Platz einem Jüngeren. Als weiterer gleichberechtigter zweiter Vorstand wurde Marko Löffler einstimmig ins Gremium gewählt. Aller weiteren Funktionen wurden von den bisherigen Amtsinhabern wieder besetzt.

Vor den Ehrungen und den Neuwahlen gab es aber sehr deutliche Worte, des Vorsitzenden Walter Mayer, des Bürgermeisters Alexander Tritthart und des Jugendleiters Manfred Schmidt.

Die Platzprobleme des ASV Weisendorf sind hinlänglich bekannt, über 300 Kindern und Jugendlichen sollen ausreichende Trainingsmöglichkeiten geboten werden.

Die sind derzeit überhaupt nicht mehr gegeben und haben sich mit der Klage von Anwohnern gegen den Ausbau des Schulsportplatzes noch mehr verschärft. Allerdings hoffen Gemeinde und auch der ASV, dass ein ausgehandelter Kompromiss vom zuständigen Richter in Ansbach, so akzeptiert wird.

So wartet auf die wiedergewählte Vorstandschaft ein nicht ganz leichtes Jahr, es braucht dringend ein weiteres Rasenspielfeld und auch die Flutlichtanlage des A-Platzes bedarf einer Erneuerung.

Vorsitzender Mayer, aber auch Schatzmeisterin Sabine Schatz-Wöllner klagen über hohe Stromkosten des veralteten Flutlichtes. Vorsitzender Mayer rechnet mit rund 100.000 Euro Kosten für Flutlicht und Erneuerung des B-Platzes.

Mayer konnte auch den Ärger um den Schulsportplatz nicht verstehen, schließlich war dieser schon einmal ein Platz, auf dem Punktspiele ausgetragen wurden und der dann vor Jahren zurückgebaut wurde.

Auch Bürgermeister Alexander Tritthart, der trotz Urlaub der Versammlung beiwohnte, machte seinem Ärger und Unmut Luft. So wies Tritthart die Darstellung zurück, nur weil er früher mal Kassier beim ASV war, durfte auf dem Schulsportplatz trainiert und gespielt werden. "Dieses Thema ist wesentlich älter und beschäftigt mich seit meinem Amtsantritt", erklärte der Bürgermeister.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Fränkischen Tag.