Vorher mussten aber noch zwei formale Beschlüsse gefasst werden. Nach dem Wahlergebnis der Kommunalwahl 2008 wäre Claus-Dieter Bornebusch als Nachrücker gekommen. Der Stadtrat akzeptierte die Gründe zur Ablehnung des Ehrenamtes von Bornebusch.

Der weitere Listennachfolger wäre Marco Mehl gewesen. Hier stellte der Stadtrat, nach dem Gemeinde- und Landkreiswahlgesetzes, das Amtshindernis des Verlustes der Wählbarkeit fest. Ganz einfach deswegen, weil Marco Mehl keinen Wohnsitz mehr in Herzogenaurach hat. An dritter Stelle kam dann Ille Prockl-Pfeiffer, die nach ihrer Vereidigung im Gremium willkommen und von der CSU-Fraktion sowie von Curd Blank (SPD) mit Blumen begrüßt wurde.

Änderungen in Ausschüssen


Durch den Tod von Horst Körner, aber auch durch den Fraktionswechsel von Sarah Litz, sie wechselte von den Grünen zu SPD, wurden auch personelle Änderungen in den Ausschüssen notwendig. Körner gehörte bei den Herzo-Werken sowie bei der Herzo-Media dem Aufsichtsrat an, auf Vorschlag der CSU-Fraktion wird Bernd Wüstner in den Aufsichtsrat bei den Werken berufen und Walter Drebinger übernimmt den Sitz bei der Herzo Media.

Durch den Fraktionswechsel von Sarah Litz ergeben sich bei den Ausschussbestzungen Verschiebungen. Insbesondere im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Planungs- und Umweltausschuss. In diesen beiden Ausschüssen entfallen künftig sechs Sitze auf die SPD-Fraktion. Eine weitere Folge des Fraktionswechsels ist, dass für Bündnis 90/Die Grünen im Bauausschuss und im Kulturausschuss kein Anspruch auf einen Sitz mehr besteht und an deren Stelle künftig die Fraktion der Freien Wähler Anspruch auf einen Sitz hat.

Die Vertreter von BfB und FDP erklärten, für alle Ausschüsse eine Ausschussgemeinschaft zu bilden. Ebenso erklärten die Freien Wähler und von B90/Grüne, im Personalausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss, so wie bisher, eine Ausschussgemeinschaft zu bilden. Die Änderungen wurden von den Mitgliedern des Stadtrates ohne Diskussion einstimmig gebilligt.