Bei bestem Wetter wurde der neu gestaltete Dorfplatz eingeweiht. Gleichzeitig gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr Zweifelsheim-Höfen einen Tag der Offenen Tür, denn auch das neue FFW-Haus ist fertig. "Das ist heute ein besonderer Tag für Höfen und Zweifelsheim", erklärte Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker vor zahlreichen Bürgern.

Aber nicht nur die Einwohner der beiden Ortsteile kamen zur Feier, eine Reihe von Stadtratsmitgliedern war ebenso vor Ort wie Staatssekretär Stefan Müller aus dem Bundestag, Landtagsabgeordneter Walter Nussel und der Weisendorfer Bürgermeister und Landratskandidat Alexander Tritthart (alle CSU). Von der Feuerwehrspitze kamen Kreisbrandrat Harald Schattan, sein Nachfolger Matthias Rocca sowie dessen Nachfolger als Kommandant, Rainer Weber.

Lob an die Feuerwehr

Dass sich das neue Gerätehaus so schmuck präsentiert, sei auch ein Verdienst der Feuerwehrangehörigen, denn "viele fleißige ehrenamtliche Helfer haben hier angepackt und leisteten über 2100 ehrenamtliche Stunden", lobte Hacker Kommandant Gerald Himmler und seine fleißigen Feuerwehrleute. Die offizielle Einweihung des Hauses wird voraussichtlich im Herbst stattfinden, dann wird gleichzeitig ein neues Löschfahrzeug mit gesegnet.
Damit haben Höfen und Zweifelsheim ein neues Zentrum und der Gruppenraum erfüllt auch soziale Zwecke. Gottesdienste können dort ebenso abgehalten werde, wie Versammlungen oder Vorträge.

Neben der Fahrzeughalle entstanden ein Werkraum, sanitäre Anlagen, Mehrzweckraum und ein Büro. Die Gesamtkosten bezifferte der Bürgermeister auf rund 340.000 Euro, wovon die Regierung von Mittelfranken 45.500 Euro übernehmen wird.

Im Zuge des Neubaus wurde auch der Dorfplatz neu gestaltet und wurde ein wahres Schmuckstück. Die Einwohner sind von dem Platz, dessen Mittelpunkt von einem Brunnen gekrönt wird, hellauf begeistert. "Den Leuten gefällt´s, denn es wurde ein schöner Aufenthaltsort geschaffen", schwärmte Ortssprecherin Anita Groß und ringsum waren zufriedene und gut gelaunte Menschen zu sehen.

Um Platz zu schaffen wurde ein Nebengebäude, die frühere Gefrierhalle, abgerissen, damit Dorfplatz, Wartehäuschen und ein überdachter Fahrradstellplatz sowie Sitzgelegenheiten geschaffen werden konnten.

Natürlich wurde der Dorfplatz barrierefrei gestaltet, eine Mittelinsel soll ein gefahrloses Überqueren der Straße erleichtern und zum Platz führen zwei barrierefrei Zugänge. Die Bushaltestelle wurde so gestaltet, dass die Busse auf der Fahrbahn halten, um die Busgäste aus- oder einsteigen lassen. "Es bleibt nur zu wünschen, dass die Autofahrer nicht auf der gegenüberliegenden Seite an den Bus vorbeifahren, darauf sollte man achten", forderte Hacker dazu auf, ein Augenmerk darauf zu richten.

"Ein richtiger Mittelpunkt"

Zudem wurde die Straßenbeleuchtung erneuert und mit LED-Leuchten ausgestattet. Zur Abrundung wurden noch Bäume und Büsche gepflanzt. Der Bürgermeister hofft, dass der Treffpunkt auch rege angenommen wird, denn er lade wirklich zum Verweilen ein.

"Das ist wirklich ganz hervorragend gelungen und zu einem richtigen Mittelpunkt geworden", lobten sowohl Nussel als auch der Weisendorfer Bürgermeister die gefällige Gestaltung. "Bauen können wir - mit Leben erfüllen müssen es die Bürgerinnen und Bürger", erklärte Hacker am Ende und überreichte an den Feuerwehrverein einen Scheck.

Wie man es in Höfen und Zweifelsheim gewohnt ist, wurde auch bei der Einweihungsfeier zusammengehalten. Selbstgebackene Kuchen und fränkische Bratwürste standen für die Gäste bereit. Überrascht wurden die Liebhaber von Kaffee und Kuchen mit einem "Feuerwehrkuchen". Der "schmeckt hervorragend", bescheinigte der Kreisbrandrat.