Die Kerwa begann bereits am Donnerstag mit einer zünftigen Schlachtschüssel . Der Frühschoppen ging dann schon mal bis zum frühen Abend. Wer sich dann noch fit genug fühlte, beteiligte sich am Preisschafkopf, immerhin 76 Kartler trafen sich im Festzelt.

Den "Spätheimkehrern" blieb allerdings nicht viel Zeit, denn am Freitag war schon wieder Frühschoppen angesagt und hungrig blieben die Besucher auch nicht. Neben den fränkischen Gerichten servierte der Sportheimwirt auch gebackene Karpfen.

Die dritte Bobbycar-Meisterschaft


Die Ortsburschen hatten dann am Nachmittag einen Arbeitseinsatz, die dritte Bobbycar-Meisterschaft musste vorbereitet und die Rennstrecke gerichtet werden. Den Start und das Rennen verfolgten zahlreiche Zuschauer und die Ortsburschen der umliegenden Gemeinden. "Es ist erfreulich, dass die Jugend der Gemeinden zusammenrückt und auch zusammenhält, es muss nicht gerauft und geschlagen werden", lobte "Baum-Capo" Fritz Bartel die Jugendlichen.

So ist es für Bartel sehr erfreulich, dass die jungen Leute sich bei den Kirchweihen gegenseitig besuchen und auch an gemeinsamen Wettkämpfen teilnehmen. So freuten sich bei der Siegerehrung die Verlierer mit den Siegern und es schloss sich eine gemeinsame Feier mit der Band "Flair" im Festzelt an.

25 Meter hoher Kerwabaum


Einigen der Ortsburschen fiel es dann erwartungsgemäß etwas schwer, als es galt, den Kerwabaum einzuholen. Ihren Schlafmangel glichen aber die Kollegen und eine stattliche Anzahl von Mitgliedern des Stammtisches und ehemalige Ortsburschen wieder aus.

Sie fanden sich am Samstagnachmittag ein, um die Ortsburschen tatkräftig zu unterstützen. Die Madli schmückten die Krone des Baumes, der rund 25 Meter maß, und dann wurde es ernst. Fritz Bartel teilte die Mannschaft ein und hatte ein wachsames Auge darauf, dass jeder an seinem Platz stand.

Kerwa-Traditionen werden gepflegt


Die Ortsburschen hatten, wie auch in den Vorjahren, den Ablauf der Kirchweih bis ins Detail durchgeplant. Die jeweiligen Aufgaben der Vorstandschaft und der weiteren Verantwortlichen waren genau geregelt und in Zuständigkeitsbereiche aufgeteilt. Die Burschen und Madli haben sich das Bewahren und Pflegen der Kerwa-Tradition auf ihre Fahnen geschrieben. Außerdem werden gemeinsame Ausflüge und geselliges Beisammensein gepflegt, mit dem Ziel, dass die Heßdorfer Jugend zusammenrückt.

So werden die Mitglieder der Vorstandschaft von weiteren Verantwortlichen unterstützt. Ehemalige Ortsburschen und -madli geben Erfahrungen weiter und packen auch schon mal mit an. All dies lässt die Heßdorfer Kerwa alljährlich zu einem Erfolg werden.