Zum einen freute er sich über den regen Besuch, der erheblich besser als in den Vorjahren war, zum anderen über sechs im Lauf des Jahres gewonnene neue Mitglieder, deren Zahl damit bei 60 liegt. Dank der Neuzugänge stieg auch die Zahl der betreuten Völker von rund 300 auf etwa 400, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.
Außerdem freute sich Becker über den Besuch des 85-jährigen Christian Beyer, der immer noch aktiver Imker ist, sowie des Ehrenvorsitzenden Michael Oed im Gasthaus Gumbrecht.

Ein fester Termin seit 30 Jahren

Alfred Spurny erhielt aus der Hand des Vorsitzenden die Ehrennadel des Deutsche Imkerbundes in Gold für 40 Jahre hervorragende Verdienste um die Bienenzucht und 40 Jahre Verbundenheit mit dem Verband. Bei den Wirtsleuten, der Familie Gumbrecht, bedankte sich Klaus Becker mit einer Orchidee dafür, dass der Imkerverein nun schon seit über 30 Jahren seine monatlichen Versammlungen an jedem ersten Sonntag im Monat um 9.30 Uhr im Gasthaus Gumbrecht abhalten kann. Seit einigen Jahren beherbergt das Haus auch das Imker-Eck-Museum, das an jedem zweiten Samstag im Monat geöffnet hat.
Als besinnlichen Beitrag gab der Vorsitzende die Weltgeschichte der Biene aus der Sicht von Klaus Becker zum Besten. Sie begann mit der Frage, ob wohl die Blüte, aus der im Paradies der Apfel für den Adam entstand, auch schon von Bienen bestäubt wurde?
Zum Abschluss gab Becker noch einen kurzen Abriss der Vereinsgeschichte, die am 22. Juli 1891 begann, als Sanitätsrat Hans Wallner den Geflügel- und Bienenzuchtverein gründete. Neben den drei historischen Zeidelweiden Birkenbühl, Dohnwald und Burgwald, die in der Stadturkunde von 1348 Erwähnung fanden, wurde im Sommer dieses Jahres von Becker die feierliche Einweihung einer vierten Zeidelweide an der Herzobase initiiert.
Die Honigspende, die die Imker traditionell zur Weihnachtsfeier mitbringen, wird an die Herzogenauracher Tafel übergeben.