Anger gehört mit seinen 59 Jahren schon lange der Feuerwehrgemeinschaft an. 43 Jahre ist er dabei, zwölf Jahre hat er unter dem vorletzten Kommandanten Joachim de Wendt schon als dessen Stellvertreter gewirkt. Er weiß also, welche Arbeit auf ihn zukommt und wie er sie zu handhaben hat. "Man hat mich darum gebeten", so seine Begründung, warum er nach einiger Zeit des Wirkens im Hintergrund jetzt doch wieder an vorderste Stelle geht.
Seit 2013 ist Anger der nunmehr dritte Kommandant, der zu wählen war. Nach dem vorzeitigen Rücktritt von de Wendt im Juli 2013 hatte ein Jahr lang Markus Kraft dieses Amt inne. Doch zum 31. Juli 2014 hatte auch er aus persönlichen und beruflichen Gründen das Amt niedergelegt. Benjamin Brandt, sein eigentlich als Nachfolger prädestinierter Stellvertreter, will aufgrund seines noch andauernden Studiums jetzt noch nicht in seine Fußstapfen treten. "Vielleicht in ein paar Jahren", so seine Aussage.

Den Nachwuchs sichern

Bürgermeister Werner Stöcker (CSU/FW) beglückwünschte Anger zu dem eindeutigen Ergebnis, das die Wahl erbracht hat. Die Aufstellung, Ausstattung und Arbeit der Feuerwehr - nicht zuletzt auch im Jugendbereich - lobte er ausdrücklich. Ein wichtiges Ziel, so seine Aufforderung vor allem an die Jüngeren unter den Feuerwehrleuten, sei noch die Gestaltung der Zukunft. Damit auch stets genug Nachwuchs für die Führungspositionen vorhanden sei, dürften entsprechende Lehrgänge und die Weiterbildung auch hier nicht vernachlässigt werden.