Hans Schmitt wurde in der Jahreshauptversammlung des Vereins als Nachfolger von Manfred Lukasch gewählt, dieser wurde auf Antrag von Werner Heilmann von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Heilmann selbst wurde zum Zweiten Vorsitzender gewählt. Die Kasse verwaltet Monika Frankenberger, Schriftführer ist Manfred Frankenberger. Zu Kassenprüfern wurden Werner Bohn und Josef Welker gewählt.
In Vertretung des verhinderten Manfred Lukasch führte sein Stellvertreter Werner Heilmann durch die Versammlung. Er verlas einen Brief von Lukasch, der seit Juli 2016 die Vereinsführung an ihn übertragen hatte. Der scheidende Vorsitzende werde dem 130 Mitglieder zählenden Verein weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. "Der Verein darf stolz sein, was er an Kultur in dieser Stadt geschaffen hat", so Lukasch.


Spatenstich am 25. Juli

Heilmanns besonderer Dank ging an Heinrich Krämer für die Koordinierung der Arbeiten und seinen Einsatz bei der Errichtung des Krippenhauses am Welkenbacher Kirchenweg. Nachdem am 15. Juli 2016 in einer Mitgliederversammlung die Baumaßnahmen für das Krippenhaus vorgestellt wurden, erfolgte am 25. Juli der Spatenstich erfolgen und am 13. August wurden die Container aufgestellt.
Auch danach ging es rasch weiter, der Dachstuhl wurde am 1. September aufgerichtet, so dass bereits am 7. Oktober das Gebäude mit einem Rohbaufest eingeweiht werden konnte. Noch vor dem Winter, am 29. November, wurde der Schacht für die Wasserversorgung angelegt. Auch im neuen Jahr gingen die Arbeiten weiter, im Frühjahr 2017 erfolgte die Bepflanzung und die Gestaltung des Außenbereichs. Demnächst steht noch die Fassadenverschalung auf der Agenda. Insgesamt haben die freiwilligen Helfer aus dem Verein 2079 Arbeitsstunden bis zum 31. März 2017 geleistet. Für sein Bauprojekt wurde der Verein mit zahlreichen Spenden unterstützt, was auch dazu führte, dass Schatzmeisterin Monika Frankenberger einen guten Kassenstand vermelden konnte.
Die Krippenausstellung in der Krypta der Marienkapelle und in der Fachklinik von Herzogenaurach hatte 1500 Besucher zu verzeichnen, dazu müssten noch Kindergärten und Schulklassen addiert werden. Allein 150 Stunden fielen beim Aufbau der Kirchenkrippe durch 20 Helfer an. Gut besucht waren auch die Krippenbaukurse, wie die Krippenbaumeister berichteten, außerdem konnten kleine Krippen im Liebfrauenhaus an Interessenten übergeben werden. Für die Frauengruppe berichtete Karin Andre von den Aktivitäten bei der Gestaltung der Kirchenkrippe.
Zusätzlich zu ihrem Engagement erkundeten die Mitglieder des Vereins bekannte Krippenbauer und Krippenvereine mit Fahrten nach Altdorf und Fulda.
Der neue Vorsitzende Hans Schmitt bat die Mitglieder zum Abschluss um gute Zusammenarbeit. Vieles werde sich erst einspielen müssen, denn der bisherige Vorsitzende Lukasch habe die Krippenfreunde über viele Jahre entscheidend geprägt.