Zeitgleich mit den Heßdorfer Ortsburschen wurde auch in Hannberg ein Kirchweihbaum in die Senkrechte gebracht. Dabei hatten sich die Hannberger viel vorgenommen, der Baum maß stolze 31 Meter.

In Hannberg ist man heilfroh, dass sich um "Chef" Lukas Willert wieder rund 20 Burschen und Madli zusammenfanden, die in dem Heßdorfer Ortsteil die Traditionen weiterführen wollen. Deswegen sollte es heuer auch ein besonders schöner Baum sein, der vor der Festhalle Baumüller seinen Standort bekam. Die Ortsburschen erfuhren dabei tatkräftige Unterstützung durch viele Hannberger, viele von ihnen Mitglied beim "Stammtisch der Nimmermüden."

Eigenes Vereinsheim für Stammtisch


Deren Vorsitzender Kurt Blum freut sich, dass sich wieder Jugendliche zusammengefunden hatten und mit angepackt haben, "die haben natürlich unsere Unterstützung", meinte Blum. Schließlich wird die Hannberger Kerwa vom Stammtisch ausgerichtet. Die Speisen kommen von der benachbarten Gastwirtschaft Baumüller, Programm, Getränkeausschank und alles Sonstige liegt in der Verantwortung des Stammtisches und der Ortsburschen und Ortsmadle.

Eine Kerwa war es auch, die im Jahr 1981 zur Gründung des Stammtisches der Nimmermüden führte. Der Hannberger Stammtisch ist einer der wenigen Stammtische, der über ein eigenes Vereinsheim verfügt. Dank einiger Mitglieder und dem Zusammenhalt im Dorf, konnte das ehemalige Gefrierhaus erworben und zu einem schmucken Vereinsheim umgebaut werden. In all den Jahren wurden nicht nur viele Veranstaltungen durchgeführt, sondern der Stammtisch zeigt auch viel Herz für soziale Projekte.