"Diese Wiese verbindet unsere beiden Kirchen und verbindet auch die Menschen in unserer Gemeinde", betonten die evangelische Pfarrerin Maria Reichel und ihr katholischer Amtskollege Lars Rebhan.

Die beiden Geistlichen stellten den ökumenischen Gottesdienst unter das Motto "Gemeinsam unter Gottes Himmel". Dabei nahm Pfarrerin Reichel Bezug auf einen Regenbogen, der genau auf der Wiese zwischen beiden Häusern endete. Vor dem gutbesuchten Gottesdienst berichteten Mitglieder beider Kirchengemeinden aus dem Gemeindeleben. Eine Reihe Schautafeln zeigte die Geschichte der beiden Kirchengemeinden.

Im Vorprogramm präsentierten sich Kirchen- und Posaunenchor und die Kirchenband. Die Jugendgruppen der Kirchen berichteten aus ihrem Kirchenalltag, aber auch von Unternehmungen außerhalb.

Während die Erwachsenen zwischen den beiden Gotteshäusern gemeinsam Gottesdienst feierten, bevölkerten die Kinder den Jugendraum im Veit-von Berg-Haus und bauten eine Arche-Noah.

Nach dem festlichen Gottesdienst gab es viel Zeit für Begegnungen bei einem Imbiss sowie Kaffee und Kuchen.
Veit vom Berg war Pfarrer in der Zeit des 30-Jährigen Kriegs. Danach übernahm er die Pfarrei in Uehlfeld. Er ist Namensgeber des evangelischen Gemeindehauses in Großenseebach. Das Veit-vom-Berg-Haus wurde 1997 gebaut und dient seitdem als zweites Zentrum der evangelischen Kirchengemeinde.

Die Filialkirche St. Michael in Großenseebach wurde am 7. April 1997 durch Weihbischof Werner Radspieler eingeweiht und ist durch die genannte Wiese mit dem Haus der evangelischen Kirchengemeinde verbunden.