Zwei Männer betraten am Dienstagnachmittag mehrere Geschäfte in der Höchstadter Innenstadt und gaben nach dem Kauf von Kleinigkeiten vor, Geldscheine unterschiedlicher Währungen zu sammeln. Angeblich wären sie auf der Suche nach einer 50-Euro-Note mit einem bestimmten Buchstaben in der Seriennummer. Das teilt die Polizei mit.
In einem Fall nahmen sie einer Verkäuferin sogar einen Geldbündel aus der Hand, um selbst zu suchen. Der anwesende Geschäftsinhaber schritt jedoch sofort ein, worauf beide den Verkaufsraum verließen.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden englisch sprechenden Männer noch in der Innenstadt angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei beiden um Trickbetrüger handelt, die auf diese Art und Weise einzelne Geldscheine verschwinden lassen. Dies konnte jedoch in allen Fällen Dank der Aufmerksamkeit der Geschäftsinhaber verhindert werden.
Allerdings konnte bei weiteren Ermittlungen festgestellt werden, dass beide mit einem nicht versicherten Auto unterwegs waren und der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem waren sie mit der gleichen Vorgehensweise bereits vorher im Landkreis Kitzingen aufgefallen.
Die Polizei Höchstadt warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor Personen, die durch geschicktes Geldwechseln oder Prüfen von Geldscheinen immer wieder versuchen, andere zu betrügen. Besondere Vorsicht und ein gesundes Maß an Misstrauen ist in solchen Fällen immer angebracht. ft