Diese Summe hatte er eingespart, weil er im vergangenen Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und Geschäftspartner verzichtet hatte.

Kindler und Stadtpfarrer Helmut Hetzel einigten sich auf das Gemeindezentrum am Kirchplatz als "Zielobjekt", und die Gebäudereinigungsfirma rückte an, räumte den Gemeindesaal aus und reinigte den Raum vom Boden bis zur Decke. "Wir können das nicht so gut machen, wir haben dafür weder die Geräte noch die Maschinen. Das sieht ja aus wie neu", freute sich Pfarrer Hetzel, als er den Mitarbeitern der Firma Kindler über sie Schulter schaute.

Extra eine Straße gesperrt

Aber nicht nur in den Innenräumen war die Kindler-Mitarbeiter zugange, am heutigen Samstag wird die Reyther Straße gesperrt, dann werden auch die Glasflächen einer gründlichen Reinigung unterzogen und die Dachrinne wird kontrolliert. "Dazu müssen wir eine Arbeitsbühne aufstellen, sonst kommen wir nicht ans Gebäude ran", erklärte Kindler.

Da es sich um eine Kreisstraße handelt, war es gar nicht so einfach, die entsprechende Genehmigung zu bekommen. "Der Sachbearbeiter hat die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, als ich mein Anliegen vorbrachte", erzählte Kindler schmunzelnd. Die Brötchenkäufer werden von der Sperrung, die um 10 Uhr beginnt, aber nicht mehr betroffen sein.