inFranken.de: Herr Janik, Sie sind noch relativ neu im Amt. Wie viele Trauungen haben Sie schon vollzogen?
Florian Janik: Allzu viele waren es noch nicht. Aber ein paar habe ich schon gemacht.

Für wen ist denn der Oberbürgermeister der Standesbeamte?
Zum Beispiel für Stadträte, Ehemalige und für den ein oder anderen Schulfreund, dem ich damit eine Freude machen konnte.

Haben Sie Ihren Text schon auswendig gelernt?
Naja, ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Unterstützung brauche. Es gibt einen Spickzettel für nicht so routinierte Standesbeamte. Darauf steht der ganze Ablauf, den man standesamtlich braucht.

Es muss ja trotz Bergkirchweih alles seine Ordnung haben.
Das stimmt. Es gibt ein paar Dinge, die bei einer Trauung formell vorhanden sein müssen, damit sie rechtswirksam wird. Das gilt natürlich auch für die drei Berghochzeiten. Ein Beispiel ist, dass das Ja-Wort deutlich zu hören sein muss. Deshalb findet die Trauung auch in einem abgeschlossenen Raum statt. In diesem Fall der Keller. Soweit ich weiß, ist es das allererste Mal in der Geschichte der Bergkerwa, dass hier auf dem Festgelände geheiratet wird. Etwas echt Besonderes.