Für 23 junge Menschen hat am Montag die berufliche Zukunft bei der Martin Bauer Group begonnen. Die Bewerberzahl war 2014 wieder genauso hoch wie in den Vorjahren, teilt das Unternehmen mit. "Der Trend, dass sich die Bewerbungszeiträume immer weiter nach hinten verschieben, bleibt", berichtet Eva Beier, zuständig für die Ausbildung bei dem Vestenbergsgreuther Familienunternehmen.
Dennoch hätten sich auch in diesem Jahr etwa 300 Jugendliche für die sechs verschiedenen Ausbildungsberufe beworben. Besonders beliebt seien in diesem Jahr die Ausbildungsberufe Chemielaborant sowie Industriekaufmann. Neben den klassischen Ausbildungsplätzen im Büro und Labor bietet das Unternehmen außerdem Berufe wie Maschinen- und Anlagenführer, Fachkraft für Lagerlogistik sowie Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung an.

Einführung dauert eine Woche

Um den Auszubildenden die ersten Schritte in ihr neues Umfeld und ihre neuen Aufgabengebiete zu erleichtern, hat die Martin Bauer Group im letzten Jahr die Einführungstage auf eine ganze Woche ausgeweitet. Diese Umstellung sei so gut angekommen, dass das Ausbildungsjahr 2014 für die Azubis ebenfalls wieder mit einer gemeinsamen Woche in Vestenbergsgreuth beginnt. In Workshops und Vorträgen lernen die jungen Menschen die Unternehmen am Hauptstandort näher kennen und können dabei gleich erste Kontakte zur unternehmenseigenen Juniorenfirma Jump knüpfen, in die sich die neuen Azubis einbringen können. Bei einer Führung durch den Kräuter-Garten Martin Bauer erfahren sie viele über die Pflanzenwelt und kommen so dem Produkt, das sie bald verarbeiten oder verkaufen, näher.

Seminare für den Teamgeist

Jedes Jahr steht auch ein Treffen mit Adolf Wedel, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Martin Bauer Group an, der sich die Zeit nimmt, die jungen Menschen kennenzulernen und ihnen einen Einblick ins Familienunternehmen gibt. In verschiedenen Seminaren und Rollenspielen soll der Teamgeist gestärkt werden. Im Seminar "Azubi Fit" von der AOK erfahren die Azubis viel über gesunde Ernährung, richtige Bewegung, aber auch über den Umgang mit Rauchen und Alkohol. Ebenfalls bewährt habe sich der Workshop zu modernen Umgangsformen. "So sind die Auszubildenden bestens gerüstet und können sich schnell in unser Unternehmen und den Berufsalltag einleben", betont Eva Beier.