Erst kam eine Mülltonne durch das 8. Türchen des Lebendigen Adventskalenders, geschoben vom "Weihnachtsclown" Benedikt Anzeneder. Schon durch seine meisterhaft gespielte Körpersprache und seine Mimik hatte er gleich die Herzen der vielen Kinder vor der Bühne erobert. Die ausrangierten Alltagsgegenstände, die er als Müllmann einsammelt, wecken seine Phantasie.

Ein ausrangierter Tennisschläger wird zur Rockgitarre, ein alter Staubsaugerbeutel eine Friseurhaube. Sehr zur Freude aller Anwesenden holte sich der Clown auch Assistenten auf die Bühne - einen Papa, der mit ihm Auto fahren musste, und die Kinder vor der Bühne legten sich mit in die Kurve. Aber auch drei Kinder zog der Clown auf die Bühne, Leo, Lina und Ronja durften bei der Gaudi mitspielen.

Ruthild Schrepfer musste mitspielen

Bei Auftritt des Rockstars kam richtig Bewegung auf dem vollen Marktplatz, denn nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen wurden aufgefordert, kräftig mitzumachen. Gegen die Kälte half es allemal, und die begeisterten Zuschauer wippten oder klatschten mit. Zum Finale holte sich Anzeneder dann noch Ruthild Schrepfer, Sprecherin der Werbegemeinschaft, auf die Bühne und er kannte keine Gnade, setzte ihr eine Bettmütze auf und schon war die Sprecherin Mitwirkende.

Benedikt Anzeneder war beim ersten Lebendigen Adventskalender 2002 schon mal in Herzogenaurach, erzählte Ruthild Schrepfer. Bereits damals begeisterte er die Kinder und war beim 8. Türchen ohne Zweifel ein umjubelter Star auf der Bühne. Natürlich war den Kindern der Auftritt viel zu kurz, und sie hätten es sicher noch eine Weile ausgehalten.