Am Freitag wurde Johann Mönius, langjähriger Mitarbeiter im Adelsdorfer Bauhof, in einer kleinen Feierstunde im Kreise seiner "Ehemaligen", den Kollegen vom Bauhof, dem Wasserwerk, der Kläranlage, Vertreteren des Personalrats der Gemeinde, dem Adelsdorfs Kemmerer und durch Zweite Bürgermeisterin Jutta Köhler (SPD), in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Nach dem Besuch der Volksschule in Adelsdorf erlernte Mönius den Beruf des KFZ-Mechanikers bei der damaligen Firma Krause in Adelsdorf. Am 5. Februar 1970 schloss er die Lehre mit der erfolgreich bestandenen Gesellenprüfung ab. Unterbrochen durch den Grundwehrdienst bei der Bundeswehr war er bei den Firmen Westphal in Erlangen, Schickert in Dechsendorf und INA in Herzogenaurach beschäftigt, bevor er nach Adelsdorf kam.

Seiner Einstellung damals seien am 2. Juli zwei spektakuläre Abstimmungen im Gemeinderat unter Leitung des damaligen Bürgermeisters Ewald Münch (CSU) vorausgegangen, bei denen sich Mönius erfolgreich gegen zwei Mitbewerber durchsetzen konnte. Dies hören die Anwesenden von Jutta Köhler mit einem Schmunzeln.
Ab September 1986 arbeitete Hans Mönius zuerst als Kehrmaschinenfahrer in Adelsdorf, was ihm den netten Spitznamen "Besenhans" einbrachte. So die Zweite Bürgermeisterin in ihrem Rückblick. Unter diesem Namen ist er auch heute noch in Adelsdorf bekannt.

Nachdem das Kehrfahrzeug von der Gemeinde im Jahr 1995 abgeschafft wurde, arbeitete Mönius im technischen Bauhof. Dort galt seine ganze Leidenschaft "seinem" Lkw, bei dem er nicht nur auf äußerliche Sauberkeit achtete. Wichtig war ihm auch, dass das Fahrzeug technisch immer in Schuss war. "Jederzeit warst du bereit zum Einsatz bei Wasserrohrbrüchen und auch im Winterdienst", bedankte sich Bauhofleiter Manfred Litz auch im Namen seiner Vertreterin Karin Frey. Aber auch Baumfällarbeiten, Heckenschnitt und Grabenreinigungen gehörte zu seinen Aufgaben.

Nach der Überreichung der Urkunde durch die Bürgermeisterin und eines originellen Geschenkes seiner Kollegen durch Litz, stießen alle auf den wohlverdienten Ruhestand, aber vor allem auf Gesundheit, Zufriedenheit und viele gute Ideen für die Gestaltung seiner Freizeit an.