Starker Rauch drang am Freitagmorgen, gegen 8.30 Uhr, aus dem Rechenzentrum bei der Firma Imo in Gremsdorf. Wie die Polizei mitteilt, ist im Rahmen von Überprüfungsarbeiten wohl ein Kurzschluss entstanden, der die Notakkus des EDV-Systems in Brand gesetzt hatte.


Feuer im Serverraum

Die Feuerwehren aus Gremsdorf, Adelsdorf und Höchstadt waren im Einsatz. Nach Feuerwehrangaben entstand der Brand im Nachbarzimmer des Serverraums im Keller des Firmengebäudes in der Imostraße.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Feuerwehrleute die Räumlichkeiten nur mit schweren Atemschutzgeräten betreten.
Zum Löschen verwendeten die Einsatzkräfte kein Wasser, da umliegende Elektronik des EDV-Systems Schaden genommen hätte.
Die Feurwehrmänner bekämpften den Brand mit Kohlendioxid. Bei dieser Löschmethode, bekannt von Feuerlöschern, wird das Kohlendioxid in Stößen wolkenartig auf den Brandherd gesprüht.


Schaden noch nicht zu beziffern

Dies erfordert Atemschutzmasken und das spätere Ableiten des schädlichen Kohlendioxids. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis in die Mittagstunden an. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Brand keine Personen verletzt. Den Schaden, der durch das Feuer im Rechenzentrum entstanden ist, sei noch nicht abschätzbar. Die Imo Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Gremsdorf und weiteren Standorten in China und den USA produziert Großwälzlager und einbaufertige Getriebesysteme und ist auf dem Sektor der Solartechnologie aktiv.