Auseinandersetzungen auf der Bergkirchweih

Die Beamten der Polizeiwache mussten zu mehreren Streitigkeiten im Bereich der Fahrgeschäfte sowie eines Restaurants am Berg ausrücken. In allen Fällen konnte die Situation rechtzeitig befriedet werden. Insgesamt mussten vier Platzverweise ausgesprochen werden. Diesen kamen die Betroffenen äußerst ungern nach, leisteten ihnen aber Folge. Bei allen Streithähnen wurden Alkoholwerte zwischen 1,2 und 1,58 Promille festgestellt.

In einem Fall kam es allerdings zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Beteiligten stritten sich um einen Sitzplatz. Die bereits vor Ort befindliche Gruppe erlaubte es zwei jungen Männern sich zu ihnen zu setzen, Voraussetzung war aber, den Platz beim Eintreffen weiterer Bekannter freizumachen. Allerdings hielt sich der spätere Aggressor dann nicht mehr an diese Abmachung, denn anstatt den Platz zu räumen schlug er seinem Gegenüber, einer jungen Dame, mit der Hand ins Gesicht und schüttete ihr sein Bier über den Kopf. Den alkoholisierten Aggressor erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung.


Bierdiebstahl

Eine Zivilstreife auf dem Festgelände konnte einen 32-jährigen Mann dabei beobachten wie er von mehreren Krügen trank, welche ihm allerdings nicht gehörten. Schließlich und endlich entwendete er im Vorbeilaufen einen Maßkrug samt Inhalt. Er hatte sich in dieser Zeit bereits einen Alkoholwert von 1,06 Promille angetrunken.

Ansonsten blickt die Bergwache auf einen insgesamt ruhigen Freitag zurück.


After Berg - Einsätze nach der Bergkirchweih in Erlangen

In der Innenstadt wurden für den Freitag nur vier Körperverletzungen mit Bergbezug registriert.

Ein 18 Jahre alter Schüler aus dem Umland glaubte in den frühen Abendstunden am Großparkplatz, dass eine junge Frau von einem Mann belästigt wird und fuchtelte vor diesem mit einem Messer herum. Auch dem klaren Hinweis der Frau, dass sie nicht belästigt wird und es sich um ihren Freund handelt, schenkte er keinen glauben. Er wurde von einer Streife der Bundespolizei festgenommen. Nach Sicherstellung des Messers und einem Alkoholtest, der über 2 Promille ergab, wurde er an seine eigene Freundin übergeben. Diese sorgte für einen Heimweg ohne weitere Ereignisse.


Betrunkener auf Abwegen

Ein 19 Jahre alter Auszubildender kam auf dem Heimweg von der Bergkirchweih vom rechten Weg ab und ging in den Burgbergtunnel. Dies wurde von Zeugen beobachtet und über Notruf mitgeteilt. Nachdem er sich zunächst noch im gesperrten neuen Tunnel aufhielt, verließ er diesen dann wieder und ging auf den befahrenen Gleiskörper. Eine Sperrung des Bahnverkehrs wurde veranlasst. Der mit 1,18 Promille deutlich alkoholisierte Verursacher wurde in Gewahrsam genommen und muss sich wegen Betretens der Gleisanlagen, dabei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, verantworten.

Ein Fahrradfahrer fiel mit seiner unsicheren Fahrweise auf, bei einer Kontrolle wurde 1,92 Promille festgestellt. Er wird wegen Trunkenheit im Verkehr zur Anzeige gebracht.