Der Genossenschaft besitzt 57 Häuser, 226 Wohnungen mit 14 293 m ² Wohnfläche und 74 Garagen sowie ein eigengenutztes Büro. Die durchschnittliche Miete beträgt fünf Euro pro Quadratmeter, berichteten der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Welker und der Vorstandsvorsitzende Paul Wewetzer. 90 Prozent der Wohnungen seien mit modernen Heizungen ausgestattet. Auch die verbliebenen Wohnungen hofft der Vorstand in der nächsten Zeit mit diesem Komfort ausstatten zu können. Die Sanierungsmaßnahmen im vergangenen Jahr reichten von einer neuen Dachdeckung bis hin zu komplett sanierten Häusern mit Wärmedämmung und dem Einbau von Isolierfenstern. Im Jahr 2013 wurde allein in ein Großprojekt", die Sanierung der Anwesen Egerländer Straße 15, viel Geld investiert.

Hohe Eigenkapitalquote

Dieses Vorhaben sei durch eine günstige Vermögensstruktur begünstigt worden, erklärte Wewetzer. Auch das Eigenkapital liege über dem Branchendurchschnitt. Die Anwesenden beschlossen dann, den Bilanzgewinn nicht auszuzahlen, sondern den Rücklagen und damit dem Bauerhalt zuzuführen.
Die Genossenschaft sei naturgemäß nicht auf Gewinn ausgerichtet. Trotz der hohen Investitionen hätten die Mieten niedrig gehalten werden, berichtete der Vorstandsvorsitzende. Der größte Teil des Vermögens bestehe denn auch in Gebäuden und Grundstücken. Eine gute Rückstellung für die Bauerhaltung sei Teil der Geschäftspolitik. Es gebe keine Leerstände in den Wohnungen, die nach der Sanierung umgehend wieder vermietet werden konnten.