Zum Einen die Verabschiedung der vierten Klasse, zum Anderen das Ende einer interessanten Projektwoche und weil man eben gerne feiert.

Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Mütter und Väter hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, der hervorragende Besuch war Lohn für all die Mühe. Eröffnet wurde der Nachmittag mit dem Einzug aller Grundschüler und mit der Schul-Hymne. Dass die Schüler nicht nur singen, sondern auch tanzen können, bewiesen "Line Dance" Vorführungen. Viel Beifall gab es auch für die "BoomWhackers", das sind Musikinstrumente aus der Gruppe der Idiophone. Sie bestehen aus unterschiedlich langen Kunststoffröhren.

Der große Chor, also alle Kinder zusammen, beendeten mit "Sawubona" die musikalischen Vorführungen.
Im Schulgebäude gab es eine Ausstellung von Kunstwerken, die von den Kindern hergestellt wurden, Sketche und ein Film über die Aurach wurden gezeigt und es gab Brunnen- und Wassergeschichten aus der Bibel zu hören.

Neben der Turnhalle hatte sich die Freiwillige Feuerwehr Münchaurach postiert, die Kinder konnten sich, passend zu den Temperaturen, im Zielspritzen üben.

Mit Wasser hatten auch die Wassertransportstaffeln zu tun, "wenn es ihnen zu warm ist, gießen Sie sich das Wasser einfach über den Kopf", empfahl Schulleiter Alfred Sammentinger den mitmachenden Eltern. Aus der Projektwoche wurde noch einmal das "Waschen wie früher" gezeigt. Kinder und Eltern hatten Gelegenheit, Wäsche ohne Waschmaschine zu wachen.

Schon während der Projektwoche, die sich mit Wasser beschäftigte, waren auch die HerzoWerke vor Ort, um für das gesunde und kostbare Nass zu werben den Kindern zu erklären, wo das Wasser überhaupt herkommt.

Deswegen gab es auch eine Führung am Hochbehälter in Zweifelsheim, Wasser wurde untersucht und es konnte mit ausdrücklicher Erlaubnis der Lehrkräfte im Bach gepanscht werden. Dass nach der lehrreichen Projektwoche mit Experimenten auch zum Abschluss das Thema Wasser im Mittelpunkt stand, war geradezu eine Selbstverständlichkeit.