Denn der Platz, auf dem derzeit noch das alte Schulgebäude steht, hat ein Gefälle und liegt zudem für einen Festplatz zu nahe an der Staatstraße.

Bereits vor längerer Zeit hat die Stadt die alte Thüngfelder Schule erworben. Das Gebäude soll abgerissen und ein ansprechender Platz gestaltet werden. Planer Paul Böhmer erläuterte in der Sitzung sein Planungskonzept. Nach Süden hin soll eine neue Mauer - in der Höhe wie die Kirchenmauer - entstehen. Das Gefälle soll durch stufenartige Gestaltung aufgefangen werden. Dazu sollen Klinkersteine aus dem Abriss der alten Schule Verwendung finden. Als Bepflanzung schlug Böhmer zwei Zierkirschbäume sowie Stauden vor.

Die Stadt Schlüsselfeld will die Platzgestaltung für das LAG-Programm anmelden. Die Kosten einschließlich Abriss des alten Gebäudes veranschlagte der Planer auf 167 500 Euro. Die Stadt erhofft sich darauf aus dem europäischen Topf eine 50-prozentige Förderung.

Winfried Gerner (UBG), Stadtrat aus diesem Ortsteil, möchte die Thüngfelder Bürger und deren Wünsche in die Gestaltung einbinden und bat das Gremium, diese Option offen zu lassen. Ein Beispiel wäre für
Gerner ein Backofen, wie er am Dorfplatz von Reichmannsdorf verwirklicht wurde. Mit einem Backofen allein sei es nicht getan, antwortete Zweite Bürgermeisterin Patricia Hanika (SPD). Dazu brauche es die nötige Infrastruktur und eine Gruppe, die den Ofen regelmäßig nutze.

Renate Gojtka (SPD) stellte den Antrag auf Beschlussfassung. Das Thema könne an anderer Stelle diskutiert werden.