Die Räte gaben ihr Plazet zur Erschließungsplanung. In der Sitzung stellten die Ingenieure Georg Schreiber (Planungsbüro Valentin Maier) und Robert Hammerand vom Erschließungsträger KFB (Kommunale Fachberatung) die Grundzüge der Erschließung des neuen Baugebiets "Am Sportplatz" vor. Mit dem Bebauungsplan werden oberhalb des ehemaligen Sportplatzes 26 neue Baugrundstücke ausgewiesen.

Es handelt sich dabei um den nunmehr zweiten Abschnitt des Baugebiets. Kurz nach Ostern soll die Ausschreibung auf den Weg gebracht werden, erklärte Hammerand. Die Baumaßnahme solle im Mai begonnen werden und könnte im Oktober abgeschlossen sein. Wie Ingenieur Schreiber berichtete, steht nur noch das Baugrundgutachten aus. Das Ergebnis der Bodenuntersuchung werde in dieser Woche erwartet.


Welche Straßenlampen?

Wie bereits beim Baugebiet in Fetzelhofen soll das Baugebiet größtenteils im "Mono-System" erschlossen werden. Bei diesem neuartigen System liegen alle Anschlüsse in einer Box und werden in den Mehrzweckstreifen verlegt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen entfallen die Revisionsschächte für die Bauwerber, zum anderen bleiben die Straßen frei von Einbauten.

Von der insgesamt 5,50 Meter breiten Straße entfallen auf die asphaltierte Fahrbahn 3,75 Meter, auf den Mehrzweckstreifen 1,25 Meter und auf die Entwässerungsrinne 50 Zentimeter. Die Entscheidung über die Straßenleuchten für dieses Baugebiet wurde auf Vorschlag von Bürgermeister Stefan Himpel (FW) vertagt.

Ein Fachmann, der bei der Sitzung zu diesem Thema vorstellig werden wollte, war erkrankt. "Wir sollten uns seine Ausführungen aber anhören", fand Himpel. Mit diesem Wissen sollen die Räte eine Wahl unter den verschiedenen Leuchtentypen treffen und sich zwischen Gelblicht- oder LED-Leuchten entscheiden.

Zuvor sollte schon festgelegt werden, ob das neue Wohnquartier als Zone 30 eingerichtet wird. Die Geschwindigkeit des Verkehrs hat offensichtlich Auswirkung auf die Abstände zwischen den Straßenleuchten.