Die 52 Jugendfeuerwehren im Landkreis haben finanzielle Unterstützung bekommen. Am Dienstagabend wurden sie von der Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt mit Spenden von 21.000 Euro bedacht.

"Den Einsatz der freiwilligen Feuerwehren kann man gar nicht hoch genug bewerten", hob Landrat Eberhard Irlinger (SPD) in seiner Ansprache hervor. "Denn, wer sollte schließlich die vielen Stunden der Hilfe, der Übung und des Erlebnisses von Teamgeist zum Wohle der Gesellschaft finanzieren? Ihre Arbeit ist unbezahlbar!"

Vorbereitung für den Dienst

"52 Jugendfeuerwehren mit 531 Jugendlichen im Alter von zwölf bis 18 Jahren sind derzeit im Landkreis aktiv", teilt Thomas Birkner mit, der für die Öffentlichkeitsarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes zuständig ist. Dabei legt die Jugendarbeit ihr Augenmerk zunächst auf eine interessante Freizeitgestaltung, aber auch auf die Vorbereitung für den Feuerwehrdienst.

Jugendwart Stephanie Aschberger aus Oberreichenbach und Andreas Jungbauer aus Eckental erzählen: "Gemeinsam organisieren wir im Kreis Zeltlager oder Seifenkistenrennen. Feste Einsatzpläne und das Erlernen von Fakten sowie Disziplin gehören ebenfalls zu unserer Ausbildung."

Birkner bringt es auf den Punkt: "In Wettkämpfen, Übungen, sportlichen Aktivitäten oder in der Freizeitgestaltung stehen die Kameradschaft und das Miteinander im Mittelpunkt." Andreas Jungbauer scherzt: "Jugendwart ist der Titel ohne Mittel." Mit seinen Kollegen ist er sich einig: "Wir machen das gern!"

Ständige Weiterbildung

Die Feuerwehrler bilden sich ständig weiter und machen sich erfolgreich Gedanken über die Nachwuchswerbung. Vor einigen Jahren war es die Röttenbacher Wehr, die die Idee der Bambini als erste Wehr im Landkreis umsetzte.

Die Kinderfeuerwehren nehmen Kinder bereits im Grundschulalter in ihre Reihen auf und nutzen deren Wissensdrang zunächst, um eine Gemeinschaft zu bilden, aber auch um auf den Dienst in der Jugendfeuerwehr ab zwölf Jahren langsam vorzubereiten.

"Unsere Gesellschaft lebt gerade von jungen Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich ehrenamtlich für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen. Gerne unterstützen wir die wichtige Arbeit der Feuerwehren und tragen dazu bei, dass Projekte in den Jugendfeuerwehren verwirklicht werden können", erklärte Werner Rometsch, seines Zeichens Direktor Marketing und Vertrieb der Sparkasse Erlangen.

Bestätigung für Röttenbach

Kreisjugendwart Marcus Maier und Kreisbrandrat Harald Schattan dankten für die außergewöhnlich hohe Spendensumme. In Absprache hatten die Jugendwarte die Verteilung auf die einzelnen Jugendabteilungen zur Förderung der Arbeit vor Ort vorgenommen.

Die Feuerwehren waren mit einem bunt gemischten Fuhrpark aus allen Teilen des Landkreises nach Röttenbach gereist. Röttenbachs Zweiter Bürgermeister, Lothar Saulich (SPD), freute sich: "In der Auswahl von Röttenbach für die Spendenübergabe sehen wir uns hier vor Ort auch in unserer Arbeit bestätigt."