Der Fahrer, ein 16-jähriger Schüler aus dem Umland von Fürth, händigte den Beamten eine Mofa-Prüfbescheinigung aus. Die hätte für den flotten Roller genügt, wenn er die zulässigen 25 km/h als Höchstgeschwindigkeit eingehalten hätte. Da sich der Fahrer in Schweigen hüllte, wurde das Zweirad sichergestellt und zur Dienststelle transportiert.

Dort brach das "Mofa" bei einem Test am Dienstag auf dem Rollenprüfstand alle Rekorde. Durch zahlreiche technische Eingriffe war es dem Jugendlichen tatsächlich gelungen, sein Mofa 25 auf stattliche 102 km/h Höchstgeschwindigkeit zu "frisieren".

Die Folgen für den Jugendlichen sind, dass er sich jetzt wegen eines Deliktes des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten muss. Die Betriebserlaubnis für sein "Mofa" wird entzogen und erst nach einem kostspieligen technischen Gutachten wieder erteilt. Zudem wird er, noch bevor er überhaupt je einen Führerscheine erlangen kann, ein Punktekonto im Verkehrszentralregister in Flensburg eröffnen - und gleich drei Punkte "einzahlen". pol