Zwei Unfälle haben am Sonntag Abend dazu geführt, dass die A73 in Richtung Suhl zwischen den Anschlussstellen Coburg und Eisfeld-Süd für etwa drei Stunden gesperrt war.

Gegen 19 Uhr war zunächst ein 45-Jähriger mit seinem Wagen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Er verlor die Kontrolle über seinen Wagen und schleuderte mehrfach gegen die Leitplanken. Anschließend blieb der Wagen total beschädigt auf der linken Fahrspur liegen. Kurz nachdem der Fahrer aus seinem Pkw ausgestiegen war, hielt eine 35-jährige Forchheimerin mit ihrem Ford auf dem Seitenstreifen an, um zusammen mit ihrem 51-jährigen Lebensgefährten Hilfe zu leisten.

Noch bevor dieser die Unfallstelle absichern konnte, näherte sich ein Auto von hinten. 59-jährige Fahrer erkannte die Unfallstelle aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit zu spät und streifte mit der Fahrerseite seines Pkw den Unfallwagen.

Anschließend krachte er frontal in das Heck des am Seitenstreifen stehenden Ford . Durch den Aufprall wurde der Ford mehrere Meter nach vorne geschleudert und kam erst an der angrenzenden Böschung zum Stillstand. Die zwei noch im Fahrzeug sitzenden Ersthelfer erlitten hierbei diverse Prellungen und Schleudertraumen. Ihre zweijährige Tochter auf der Rücksitzbank blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Alle drei Insassen brachte der Rettungsdienst vorsorglich ins Klinikum Coburg.

Der 59-Jährige kam mit einer Thoraxprellung zur Weiterbehandlung ins Klinikum Suhl. Alle drei Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Umliegende Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot von rund 50 Einsatzkräften vor Ort und übernahmen die Sicherung der Unfallfahrzeuge, sowie die Absicherung der Unfallstelle. Hierzu ordnete die Verkehrspolizei Coburg eine Ausleitung an der Anschlussstelle Coburg an. Diese blieb bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge und Abschluss der Unfallaufnahme bestehen. Bilanz der beiden Unfälle sind drei verletzte Personen und rund 35.000 Euro Sachschaden.