Die Erneuerung der Schaltanlage, der Beckenreinigung sowie der Umzäunung am Regenüberlaufbecken des Gemeindeteils Scherneck wird der Ausschuss für Infrastruktur, Bauen und Umwelt (IBU) nach einer Ortseinsicht am Dienstag dem Gemeinderat empfehlen. Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) wird ermächtigt, geeignete Angebote einzuholen und den Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter zu erteilen.

Das anfallende Abwasser im Mischsystem aus den Gemeindeteilen Ziegelsdorf und Scherneck wird zu diesem Überlaufbauwerk an der CO 25 geleitet. Von dort aus wird es mittels Steuerung und entsprechenden Pumpen zur Kläranlage des Abwasserzweckverbands Mittlerer Itzgrund in Meschenbach weitergeführt. Nunmehr ist im Bereich des Beckens eine Modernisierung der Steuerung als auch der Reinigungsanlage notwendig.


Im Haushalt steht Geld bereit

Die angesteuerten Pumpen seien, so der Bürgermeister, noch in einem akzeptablen Zustand. Jedoch sei die Schaltanlage, seit über 20 Jahren in Betrieb, komplett veraltet und abgeschrieben. Hier sei eine Erneuerung dringend notwendig. Neben der umfangreichen Schaltanlage gebe es weiterhin Probleme mit der Beckenreinigung. Daher wurde vorgeschlagen, ein sogenanntes Mixer-Selection-System einzubauen. Eine Mittelbereitstellung im Haushalt wurde noch für 2018 empfohlen.

Im Bereich Bebauungsplan Schopfenleite, BA II (Gemeindebereich Meschenbach) sind inzwischen alle Grundstücke veräußert. Zur Entwässerung des Oberflächenwassers war es daher notwendig, in den ableitenden Graben in Richtung Itz ein Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 52 Kubikmetern und anschließender Staustufe einzubauen. Das Bauwerk hat eine Länge von 45 Metern und eine Breite von sechs Metern und grenzt in südlicher Richtung an das Grundstück Kiefernweg 23.
Der Bürgermeister wurde daher ermächtigt, Angebote für eine komplette, sicherheitstechnische Einzäunung einzuholen und den Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben. Hierbei sei mit Kosten von etwa 10 500 Euro zu rechnen. Die Gestaltung soll mit den Eigentümern des angrenzenden Grundstücks abgestimmt werden.

Weiter informierte Rolf Rosenbauer über die Umrüstung der Straßen-Beleuchtung mit LED-Leuchtmitteln. Begonnen werden soll damit im Untersiemauer Osten, Obersiemau und Birkach am Forst. Gedacht werde dabei nur an den Austausch von Leuchtmitteln. Wenn allerdings die Gehäuse desolat seien, müssten auch die Lampen - ob Peitschen-, Koffer, oder Pilzleuchten - erneuert werden. Es soll demnächst ein Versuch gestartet werden, um Erfahrung zu sammeln. Nach diversen Berechnungen soll sich die Umstellung nach eineinhalb Jahren durch die Stromeinsparung amortisiert haben.