Der Skaterpark an der CoJe in Coburg hat momentan ausgedient. Jugendliche, die die Skaterbahn eigentlich nutzen sprechen von einem zu unebenen und groben Fahrbahnbelag, der den Fahrspaß verhindert. Aus ihrer Sicht genüge es, auf die Fahrbahn einen einfachen, kostengünstigen Betonbelag zu gießen. Das macht den Boden glatter und rollfreundlicher. Aus Sicherheitsgründen sei eine Aufbesserung der Anlage notwendig: Offenliegende Schraubenmuttern und der zu hohe Radius der Skaterpiste seien vor allem für Anfänger ein großes Sicherheitsrisiko. Außerdem ist nach Ansicht der Jugendlichen die Skateranlage von Bedeutung, um die gesamte Skaterszene in und um Coburg zu erhalten.

Das sieht auch Stefan Sauerteig von den Jusos so und verspricht, sich weiter für die Interessen der Jugendlichen einzusetzen. Der Einsatz lohne sich, schon allein um den jugendlichen Lebenswert, den dieser Skaterpark darstellt, zu erhalten, sagte er. Die Skater zeigten Verständnis, dass die Aufbereitung der Anlage aufgrund des angespannten Haushalts nur langsam voranschreiten kann.

Die Jusos und der SPD Stadtrat Martin Ruggaber unternahmen zusammen mit Peter Klier vom Grünflächenamt eine zweite Ortsbegehung, nachdem der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb den Skaterpark für geeignet und in gutem Zustand hielt.

Oliver Völker, Geschäftsführer des Stadtjugendrings bestätigte, dass auffällig wenig Jugendliche die Skateranlage nutzten. Kleinere Kinder bis circa zehn Jahre würden öfter mal mit ihren Scootern herumfahren, aber die Größeren, die richtigen Skater, seien schon seit einiger Zeit von der Rollfläche verschwunden. Ob das tatsächlich am Bodenbelag oder an den Rampen liegt, könne er nicht beurteilen. "Das ist sehr schade, denn die Anlage und der Bedarf ist da. Außerdem stecken die Skater viel Geld in ihre Boards und dann ist das Umfeld nicht gut. Wirklich sehr schade."