Die A-Junioren des HSC 2000 Coburg starten am Sonntag in ihre zweite Bundesliga-Saison. Gegner um 16 Uhr in der HUK-Arena ist kein Geringerer als Altmeister VfL Gummersbach.

Nach Platz 6 in der Premierensaison, der die direkte Qualifikation für eine weitere Bundesliga-Spielzeit einbrachte, möchten die Coburger Jungs diesen Erfolg wiederholen. Personell gab es einen größeren Umbruch. Die Akteure des Jahrgangs 1999 mussten altersbedingt den Jugendbereich verlassen. Mit Jakob Knauer und Fabian Apfel gehören jetzt zwei Spieler aus diesem Jahrgang dem Kader der ersten HSC-Mannschaft an. Lukas Dude und Louis Korn wechselten fest in den Kader der zweiten Mannschaft, dem auch die aktuellen A-Jugendlichen Tizian Braun, Max Preller, Niklas Knauer, Benni Beyer, Nils Wendel und Jonas Wolter angehören, die allesamt schon in dieser Liga Einsatzminuten sammelten.

Aus dem letztjährigen Kader stößt Elias Endler nach seiner Knieverletzung wieder hinzu, Lukas Schäftlein rückt aus der B-Jugend auf. Dazu kommen vier "echte" Neuzugänge: Rückraumriese Rick Harder aus Cottbus, die beiden Ex-Eibacher Henri Dittmar und Patrick Kaltenhäuser sowie Torhüter Vincent Plötz aus Landshut. Für alle vier ist die Bundesliga Neuland, sie eint aber der unbedingte Wille, diesen Schritt zu meistern, die persönliche Leistung zu steigern und das Team voranzubringen.

Darüber hinaus steht der Stamm der talentierten B-Jugend im Kader der A-Junioren. Die Youngster haben in den Vorbereitungsspielen bereits überzeugende Leistungen abgeliefert. Das Torhüterduo Mark Roschlau und Finn Knauer überzeugte beispielsweise beim Sparkassencup gegen hochkarätige Gegner. Auch Jan Brüning-Wolter und Luis Neumann im Rückraum sowie Gustav Dannhäuser am Kreis konnten Akzente setzen. Auf die beiden pfeilschnellen Außen Felix Dettenthaler und Jonas Ratschker war bislang ebenfalls stets Verlass. Nach der langen Vorbereitung freut sich die Mannschaft von Trainer Martin Röhrig nun sehr auf den Pflichtspielstart. Dass man aufgrund der Sommerferien sowie der Vorbereitung der zweiten Mannschaft selten komplett trainieren beziehungsweise spielen konnte, spielt jetzt keine große Rolle mehr.

Die Jungs um Kapitän Max Preller möchten sich als Team beweisen und werden alles daran setzen, mit großem kämpferischen Aufwand möglichst viele Punkte zu sammeln. Mit dem VfL Gummersbach kommt gleich ein großer Name in die Vestestadt. Die VfL-Handball-Akademie ist immer noch eine der ersten Adressen im Land, so dass sich die Zuschauer am Sonntag auf eine körperlich und technisch starke Truppe freuen dürfen.