Unverhofft genießt der VfL Frohnlach nach dem 4:2-Sieg im Spitzenspiel gegen den TSV Schammelsdorf auch in den nächsten zwei Partien Heimrecht. Da der Breitengüßbacher Sportplatz wegen zu vieler Maulwürfhügel aktuell unbespielbar ist, findet die Begegnung zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellensechsten nun am Sonntag um 15 Uhr im Willi-Schillig-Stadion statt.

VfL Frohnlach - TSV Breitengüßbach

Nach zwei Niederlagen gegen Merkendorf und Unterleiterbach landeten die Breitengüßbacher in Kleintettau einen "dreckigen Sieg", wie es TSV-Trainer Marco Hillemeier ausdrückte. "Nun sind wir aber auf dem richtigen Weg." Auf diesem befinden sich die Frohnlacher schon länger, erst recht nach dem 4:2-Erfolg im sehenswerten Spitzenspiel gegen Schammelsdorf. "Aber wenn wir jetzt keine drei Punkte gegen Breitengüßbach holen, war das Ganze nicht viel wert", sagt VfL-Spielertrainer Bastian Renk. "Die Breitengüßbacher haben mit Waldemar Mayer einen sehr guten Stürmer, aber wir sind qualitativ die bessere Mannschaft, das steht außer Frage. Das wollen wir auch zeigen und spielen wie in jedem Spiel auf Sieg." ct

VfL Frohnlach: Jauch/Pfister - Simitci, Oppel, Teuchert, Göhring, Rebhan, Beetz, Friedlein, Aydin, Renk, T. Özdemir, E. Özdemir, Hartmann, Lauerbach, Weinreich, Pflaum - Es fehlen: E. Sener, Graf, Rödel (verletzt), Friedlein (gesperrt).

TSV Mönchröden - FSV Unterleiterbach

Der TSV Mönchröden (4./21 Punkte) trifft am Samstag um 16 Uhr im Wildpark auf den FSV Unterleiterbach (10./15) . Die "Mönche" brachten sich zuletzt in Merkendorf durch individuelle Fehler nach einer 1:0-Führung selbst auf die Verliererstraße. Heute gilt es, gegen den Aufsteiger mit einem Sieg zumindest den Anschluss zum Tabellenzweiten Schammelsdorf (26 Zähler) zu wahren. "Meine Mannschaft will mit einer überzeugenden Leistung gegen den FSV Unterleiterbach das Debakel vom letzten Spieltag wiedergutmachen", sagt TSV-Coach Thomas Hüttl. Beim FSV ist die Auswärtsstärke (zehn Punkte aus sechs Spielen) bemerkenswert. mc

TSV Mönchröden: Schulz/Knoch - Kirtay, Ehrlich, Giller, Celik, Puff, Büchner, Köhn, Greiner, Hüttner, Rahmani, Malaj, Ko. Müller, Werner, Stammberger - Es fehlen: Engelhardt, Kai Müller, Schmidt, Usbeck (alle Reserve), Späth (verletzt), Wicht (gesperrt).

SC Sylvia Ebersdorf - SV Merkendorf

Nach drei sieglosen Spielen am Stück holte sich Sylvia Ebersdorf beim TSV Meeder einen verdienten Auswärtssieg. Am Samstag um 15 Uhr wartet mit dem SV Merkendorf (3./23 Punkte) im Stadion am Hügelsee jedoch ein ganz anderes Kaliber auf die Sylvianer. Die Gäste waren zwar holprig in die Saison gestartet, arbeiteten sich aber mit einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage bis auf Platz 3 vor. Die Sylvia-Verantwortlichen erwarten eine spielstarke Gäste-Truppe, aber bauen auf die bisher guten Leistungen gegen vermeintlich höher einzuschätzende Gegner wie Frohnlach oder Mönchröden. So will die Kurth-Elf den Schwung aus dem Meeder-Spiel mitnehmen und mit Konzentration und Einsatzwillen versuchen, den Gästen ein Bein zu stellen. jv

SC Sylvia Ebersdorf: U. Knauer/Weiß - Pawellek, Engelmann, Moeller, M. Knauer II, Zapf, Heidenreich, Peker, Dalke, A. Civelek, C. Civelek, Pöche, Belibi, Atessacan, Pechtold, Reißenweber.

DJK Bamberg II - TSV Meeder Die Partie am Sonntag um 15 Uhr ist sowohl für die Bamberger Hausherren (13. Platz/13 Punkte) als auch für die Gäste (12./15 Punkte) richtungsweisend. Verliert Meeder, rutscht das Team von Bastian Bauer erstmals in dieser Saison auf einen Relegations- oder Abstiegsplatz ab. Mut macht dem TSV die größtenteils sehr stabilen eigenen Leistungen auf fremden Plätzen, wie zuletzt beim 1:1 in Mönchröden und die Heimschwäche der DJK II, die vier ihrer sechs Spiele vor heimischem Publikum verlor. ct TSV Meeder: Schultheiß - Domann, F. Schubert, S. Schubert, Kraußer, Wächter, Heilingloh, Pietsch, Riedelbauch, Steiner, L. Dreßel, Krumm, Gemeinder, Mujanovic, Thiel, Wunsch.