Die erste Runde des DHB-Pokal 2019/20 ist am Dienstag im ISS Dome Düsseldorf, Austragungsort des Handball-Supercups zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt im August, ausgelost worden.

Angesichts einer geplanten Pokalreform wird die erste Runde vermutlich zum letzten Mal in Turnierform ausgetragen. Wie in den vergangenen Jahren gehen insgesamt 64 Teams in 16 Vierer-Turnieren an den Start (Wochenende am 17./18. August). Die Gewinner dieser Final Four-Turniere qualifizieren sich für das Achtelfinale, das am 1. und 2. Oktober 2019 ausgetragen wird.

Der fünffache Florett-Weltmeister Peter Joppich sowie die 13-fache Deutsche Meisterin im Säbelfechten, Anna Limbach, haben dem Zweitligisten HSC 2000 Coburg ein überaus interessantes Los beschert. Die Schützlinge von Jan Gorr treffen im Turnier 6 der Gruppe Süd (alle Turniere in der Infobox) auf den Erstligisten TVB 1898 Stuttgart.

Unter diesem Namen geht der ehemalige TV Bittenfeld seit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahre 2015 ins Rennen. Seither haben sich die Schwaben in der deutschen Eliteliga etabliert. Die Spielzeit 2018/19 beendeten die Stuttgarter auf dem 15. Platz - mit neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Stuttgart steht vor Umbruch

Zu den bekanntesten Namen im Team des TVB gehören der Torhüter und Weltmeister von 2007 "Jogi" Bitter sowie Kreisläufer Manuel Späth, der 38 Länderspiele für Deutschland bestritten hat. Allerdings steht das Team aus der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt vor einem größeren personellen Umbruch. Den acht Abgängen stehen bislang sechs Neuverpflichtungen gegenüber. "Sportlich gesehen sehr anspruchsvoll und für uns ein reizvoller Härtetest kurz vor dem Rundenstart", kommentiert HSC-Trainer Gorr die Auslosung.

Bitter zog den Coburgern Zahn

Letztmals trafen Stuttgart und Coburg in der Bundesliga-Spielzeit 2016/17 aufeinander. Zweimal behielten die Schwaben die Oberhand - mit 26:23 in der HUK-Arena im Oktober 2016 und 26:20 im Rückspiel im Juni 2017. Damals überragte Weltmeister Bitter mit 17 Paraden.

Der Sieger der Begegnung Stuttgart - Coburg trifft im Finale dieses Viererturniers auf den Gewinner des Duells zwischen dem ambitionierten Drittligisten TSB Heilbronn-Horkheim und dem BTB Aachen aus der Regionalliga Nordrhein. Der Ausrichter des Turniers steht noch nicht fest. Das Erstzugriffsrecht liegt beim jeweils klassentiefsten Verein, in diesem Falle also bei Aachen.