Am dritten Spieltag der 3. Handball-Liga Ost gastiert der HSC 2000 Coburg II am Samstag um 18 Uhr bei GSV Eintracht Baunatal. Die Hessen gehören zum verlustpunktfreien Führungsquartett der Liga. Der jungen Mannschaft des Trainergespanns Ronny Göhl, der nach seinem Urlaub wieder mit dabei ist, und Till Riehn steht also eine große Herausforderung bevor.

Mit einer ähnlichen Leistung wie am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden (21:21) sollte die HSC-Reserve aber keinesfalls chancenlos sein. "Baunatal ist sehr gut gestartet, hat eine gute ausgeglichene und eingespielte Mannschaft. Sie sind wieder ein guter Gegner, um zu lernen und unser Spiel weiter zu festigen", sagt Co-Trainer Till Riehn und fügt an: "Wir haben am vergangenen Wochenende gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind. Das wollen wir fortführen und wieder da sein, um etwas mitzunehmen, wenn wir uns die Chance dazu erarbeiten." Die Coburger Mannschaft ist nach ihrem ersten Erfolgserlebnis jedenfalls hochmotiviert, um beim favorisierten Gastgeber wieder eine gute Partie abzuliefen und vielleicht auch etwas Zählbares mitzunehmen.

Bis auf Jakob Knauer, der zeitgleich mit der ersten Mannschaft im Einsatz ist, stehen Göhl und Riehn die gleichen Akteure wie am vergangenen Spieltag zur Verfügung. Defensivspezialist Jonathan Rivera ist zwar wieder im Lande, sein Einsatz ist aber nach seiner Verletzungspause und ohne Training noch zu riskant.

Spitzenspiel steigt in Nußloch

Toppartie des Spieltages ist das bereits am Freitag stattfindende Duell zwischen der SG Nußloch und der HSG Hanau, die beide mit zwei Siegen an der Tabellenspitze stehen. Wesentlich einfacher hat es die vierte punktverlustfreie Mannschaft der Liga, der ThSV Eisenach, der bei der schwächelnden MSG Groß-Bieberau/Modau zu Gast ist. Abzuwarten bleibt, ob das bislang punktlose Trio am Tabellenende erste Zähler einfahren kann.

Die besten Chancen hat die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II beim TV Gelnhausen (1:3 Punkte), während es sowohl der TV Germania Großsachsen gegen HC Erlangen II als auch die SG Leipzig II in Nieder-Roden schwer haben werden. Aufsteiger TV Erlangen-Bruck (2:2 Punkte) hat vor eigener Kulisse gute Aussichten gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen. Auch die SG Bruchköbel ist in ihrem Heimspiel Favorit gegen die SG Leutershausen, die bisher nur ein Remis schaffte.