Die Kräfteverhältnisse zwischen dem VfL Frohnlach und dem ATSV Erlangen lassen lassen sich zahlenmäßig schnell klären: Die Mittelfranken kommen als Tabellenführer nach zwölf Partien auf 34 Punkte und eine Tordifferenz von plus 38, die Frohnlacher als Schlusslicht gerade einmal auf mickrige sieben Punkte und ein Torverhältnis von minus 20. Besonders beeindruckend ist die Auswärtsbilanz der Erlangener: Sechs Siege in sechs Spielen, dabei schoss der ATSV fast fünf Tore pro Spiel in der Fremde. "Für uns ist es gegen den Ersten ein ganz leichtes Spiel, da niemand etwas von erwartet", meint VfL-Abwehrspieler Tim Rebhan. "Wir gehen mit dem Rückenwind von drei Heimspielen ohne Niederlage in das Spiel und hoffen, dass uns der Gegner unterschätzt."

VfL Frohnlach -
ATSV Erlangen

Was kann dem VfL trotz der klaren Außenseiterrolle Mut machen? Einmal sicher die eigene Leistung am vergangenen Wochenende gegen die Spitzenmannschaft aus Buch, gegen die ein Dreier nur denkbar knapp verpasst wurde. Und andererseits auch das letzte Auswärtsspiel des ATSV Erlangen in Friesen (3:1-Sieg), bei dem der Primus zumindest kleinere Schwachpunkte offenbarte. Die Elf von Trainer Armin Eck hielt das Spiel mit großem Kampfgeist lange Zeit offen und ließ größtenteils nur Chancen durch Standardsituationen zu. Hier gilt es auch für die Frohnlacher besonders achtzugeben, insbesondere der 22-jährige Kevin Guerra ist brandgefährlich. Auf starke vier Treffer und zehn Torvorlagen kommt die Neuerwerbung von Greuther Fürth bislang. Aus der Jugend des FC Nürnberg stammt dagegen Ahmet Kulabas, der bereits elfmal knipste.


Das Aufgebot

VfL Frohnlach: Pfister/Griffin - Rebhan, A. Schramm, Göhring, Graf, Pflaum, Lauerbach, Teuchert, Wieczoreck, Trawally, Krüger, M. Schramm, Werner, Knie, Autsch - Es fehlen: Beetz, Kühn, Edemodou.