Am Ostersamstag, 19.30 Uhr, empfängt die VSG Coburg/Grub ihren direkten Tabellennachbarn TSV Friedberg (Platz 11, 14:32 Punkte). Auf dem Weg zum Klassenerhalt wollen die VSG-Volleyballer die Partie an Land ziehen.
Sieben Matchbälle am Stück abgewehrt und noch 3:2 gegen Rüsselsheim gewonnen - das war Spannung pur beim letzten Heimspiel-Krimi. Das waren die Fakten, warum die Zuschauer zuletzt in der HUK-Coburg-Arena von der Zweitliga-Mannschaft der VSG Coburg/Grub begeistert waren. Auch VSG-Trainer Milan Maric war von seinen Jungs begeistert und ist jetzt zuversichtlich, dass der Klassenerhalt gelingen wird: "Genau diese Reaktion der Mannschaft, die wir heute gesehen haben, hatte ich schon die ganze Saison erwartet. Wir hatten nichts zu verlieren und letztlich alles gewonnen."

Platz zehn mit 16:28 Punkten ist vor den letzten vier Spielen eine tolle Ausgangslage für den Aufsteiger. Zurück in die neue 3. Liga will keiner und schon gar nicht die Fans. Die wollen mehr mehr vom Volleyball auf Bundesliganiveau.


Hart umkämpftes Hinspiel



Im Hinspiel in Friedberg gelang den Coburgern bereits ein hart umkämpfter 3:2-Sieg. Sie schafften es damals, ihre Trainingsleistungen beim Spiel zeitnah abzurufen.

Von einem Selbstläufer gegen die Friedberger will aber Vorsitzender André Dehler jetzt auch nichts wissen. Dennoch ist er optimistisch. Wenn seine Mannschaft so kämpft, wie zuletzt gegen die keinesfalls schwachen Rüsselsheimer, kann der Sieger nur VSG Coburg/Grub heißen. "Nicht dass, sondern wie wir dieses Spiel gewonnen haben, ist entscheidend. Die Stimmung im Team ist natürlich jetzt ausgelassen und man glaubt endlich wieder an die eigene Stärke. Ich würde mir persönlich wünschen, dass wir am Ostersamstag gegen Friedberg einen weiteren Sieg einfahren, dann könnten wir schon aus dem Gröbsten raus sein, den Abstieg betreffend!"

Mit den weiteren zwei Punkten sollte dann schon alles klar sein für eine weitere Saison in der 2. Liga. Dann werden Gespräche mit Spielern und Trainer folgen. Der Klassenerhalt würde die Position der VSG-Verantwortlichen dabei natürlich stärken. Die Fans wollen in jedem Fall ihre Lieblinge behalten, denn sie sorgen in der Vestestadt für starken und attraktiven Volleyball-Sport.

Im VSG-Aufgebot werden bis auf den verletzten Zuspieler Timo Köhler alle Akteure sein. So kann Trainer Milan Maric aus dem Vollen schöpfen.

Vorverkaufsstellen gibt es wie immer an der OMV-Tankstelle auf der Lauterer Höher, dem Landgasthof "Goldene Rose" in Grub am Forst und bei Optik Geyer Aktiv in Coburg.

Aufgebot der VSG Coburg/Grub:
Philipp Schuhmann, Steffen Reinsch, Jonas Ickerott, Daniel Lottes, Marko Henke, Hansi Nürnberger, Lukas Gudas, Patrick Speta, Torsten Spiller, Max Kessel, Beni Kucera, Max Meuter, Evgeny Metelskiy. - Es fehlt: Timo Köhler (verletzt). - Trainer: Milan Maric. - Co-Trainer: Volker Pohl.


Aufstiegsspiele im Süden



Im Süden gibt es vier Bewerbungen für drei freie Plätze der 2. Liga: SV Fellbach (Süden), TSV Niederviehbach (Südost), TGM Mainz-Gonsenheim (Südwest) und TSV Zschopau (Ost). Das Aufstiegs-Turnier wird dann in Mainz stattfinden.

DVL-Koordinator Daniel Sattler bewertet das Meldeverhalten vor dem Hintergrund der Einführung der 3. Ligen zur Saison 2012/13 zufriedenstellend: "Wir können wieder alle Startplätze in der 2. Bundesliga besetzen. Die 3. Liga ist für viele Teams der Regionalliga eine neue Herausforderung. Es ist nachvollziehbar, dass einige Regionalliga-Meister auf den Aufstieg in die 2. Liga zunächst verzichtet haben. Schließlich darf man nicht verkennen, dass der Sprung nicht klein ist." Bundesspielwart Werner Schaus ergänzt: "Ich denke, dass die 3. Ligen einen gezielteren Übergang für die 2. Bundesligen fördern werden. Das gilt auch für die sportlichen, finanziellen und organisatorischen Herausforderungen." Die Meister der vier Dritten Ligen werden zukünftig direkt aufsteigen. Die Aufstiegsturniere zur 2. Bundesliga werden im Jahr 2012 daher letztmals ausgetragen. Mannschaften, die sich beim Aufstiegsturnier nicht durchsetzen können, werden zusammen mit den Zweitliga-Absteigern und den besten Mannschaften der Regionalligen in der 3. Liga eingruppiert.