Die Coburger Volleyballer waren im Januar einem harten Programm ausgesetzt. Zwar setzte es dabei gegen die drei Erstplatzierten der Bundesliga drei Niederlagen, aber vor allem in den Heimspielen gegen Berlin und Friedrichshafen hat sich die Mannschaft von Trainer Itamar Stein einigen Respekt in der deutschen Eliteliga erspielt.
Die knappe 2:3-Tie-Break-Niederlage am vergangenen Samstag gegen Rekordmeister Friedrichshafen zeigte dabei, auf welchem Niveau die Vestestädter auch über mehrere Sätze spielen können. Die VSG-Talente treffen im Heimspiel am Samstagabend auf die "Piraten" vom CV Mitteldeutschland. Mit dieser Begegnung beginnen für die VSG Coburg/Grub zweifelsohne die Wochen der Wahrheit. In den folgenden Begegnungen warten nämlich die Rückrundenspiel gegen Gegner auf Augenhöhe und gegen die direkten Konkurrenten um die direkte Playoff-Qualifikation (Platz 6).
Erfreulich ist, dass Kapitän Noah Baxpöhler wieder voll einsatzfähig ist. Wie wertvoll sein gutes Blockspiel für die Coburger ist, zeigte er bereits bei seinem Kurzeinsatz gegen den Rekordmeister Friedrichshafen. Baxpöhler. In der Hinrunde entschied die VSG Coburg/Grub das Spiel gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt knapp mit 3:2-Sätzen für sich.
Die VSG-"Schmiede" spielten damals in der entscheidenden Phase ihre Stärken in Block und in der Feldabwehr aus und siegten am Ende verdient bei den "Piraten". CVM-Trainer Ulf Quell hat seit diesem Spiel einige Umstellungen vornehmen müssen und vor allem Verletzungssorgen plagten den CV Mitteldeutschland auf der Mittelblockposition. Vergangene Woche reagierten die Verantwortlichen und präsentierten einen Neuzugang. Der US-Amerikaner Matthew William Leske soll ab sofort die vakante zweite Mittelblockposition bei den Mitteldeutschen ausfüllen.
Er ersetzt damit den verletzten Kapitän Artur Augustyn (Sprunggelenksverletzung).
Bei seinem ersten Einsatz in Rottenburg feierte Leske mit seinen neuen Teamkameraden direkt einen umkämpften 3:2-Sieg. Das Gästeteam von Trainer Quell steht mit drei Siegen aus zwölf Saisonspielen auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpft gegen den Abstieg. Der CVM kam aber hervorragend aus der Winterpause und besiegte den TSV Herrsching (3:0) und den TV Rottenburg (3:2).
Die VSG sollte sich vor den "Piraten" in Acht nehmen und die Arena nicht leichtfertig "entern" lassen. Die VSG holte elf ihrer 16 Punkte daheim, wobei die Fans oft spektakuläre Fünf-Satz-Matches sahen.

Und das sagt der Trainer
Itamar Stein: "Wir spielen in der Bundesliga und hier gibt es keine leichten Gegner. Der CV Mitteldeutschland ist derzeit in guter Form und hat wieder Selbstvertrauen getankt. Ich erwarte ein enges Spiel, in dem wir voll konzentriert zu Werke gehen müssen.
Wenn wir allerdings die Leistung aus den letzten Heimspielen wiederholen können, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen. Die Fans haben uns bei den letzten beiden Heimspielen gegen Berlin und Friedrichshafen zu jeder Sekunde voll unterstützt und wir wollen unseren treuen Anhängern einen weiteren Heimsieg schenken."

Und das sagt der Kapitän:
Noah Baxpöhler: "Ich fühle mich gut und freue mich auf die kommenden Spiele. Es ist nicht schön, von außen zuschauen zu müssen und dem Team nicht helfen zu können. Ich bin froh wieder voll einsatzfähig zu sein und freue mich auf ein weiteres tolles Spiel in der Arena vor unseren Fans."