Der Profikader des HSC 2000 Coburg nimmt für die kommende Spielzeit weitere Formen an. Die Torhüter Jan Kulhanek und Oliver Krechel haben am Dienstag ihre Verträge um jeweils zwei Jahre verlängert und werden unabhängig vom Ligaverbleib auch in Zukunft zwischen den HSC-Pfosten stehen.

"Jan und Olli haben gezeigt, dass sie zusammen ein sehr verlässliches Torwart-Gespann für uns bilden. Nicht nur vor diesem Hintergrund ist es ein schönes Signal, dass sich beide für unser Angebot und damit für einen Verbleib beim HSC entschieden haben", freut sich Cheftrainer Jan Gorr über die Vertragsverlängerungen seines Torwart-Duos.


Kulhanek hat noch viel vor

Auch Florian Dotterweich, Geschäftsführer für Finanzen und Personal, ist voll des Lobes für die beiden Torhüter: "Jan und Olli sind zwei völlig unterschiedliche Spielertypen - während der eine in hektischen Situationen Ruhe ausstrahlt, reißt der andere die Mannschaft und das Publikum emotional mit, wenn es mal nicht so läuft. Von dieser Mischung versprechen wir uns zusammen mit der sportlichen Qualität des Gespanns auch in Zukunft sehr viel. Zudem passt die hohe Identifikation der beiden mit der Stadt, der Region und dem gesamten Verein perfekt zu unserer Philosophie."

Kulhanek, der seit 2015 das HSC-Trikot trägt, hat nicht zuletzt in der laufenden Bundesliga-Saison seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Mit über 30 Prozent gehaltener Bälle steht Kulhanek im Liga-Ranking der Torhüter auf Platz 11 von insgesamt 43 Torstehern. "Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem HSC. Meine Familie und ich fühlen uns in Coburg sehr wohl, weshalb es auch unser Wunsch war, hier zu bleiben. Der Verein, die Fans und das ganze Umfeld sind sehr professionell und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam noch viele Erfolge feiern werden", freut sich Kulhanek auf seine zwei weiteren Jahre im gelb-schwarzen Trikot.


"Fühle mich in Coburg heimisch"

Oliver Krechel, der schon seit 2012 das HSC-Gehäuse hütet, zählt zu den Publikumslieblingen in Coburg. Vor allem im Aufstiegsjahr hatte Krechel maßgeblichen Anteil am größten Erfolg der Vereinsgeschichte und will mit dem HSC auch zukünftig auf Erfolgskurs bleiben: "Ich freue mich sehr, weiterhin Teil der HSC-Familie zu sein. Ich fühle mich in Coburg nach fast fünf Jahren heimisch und habe hier in den letzten Jahren zahlreiche Freundschaften geknüpft. Auch die HUK-Arena mit ihren fantastischen Fans beeindruckt mich immer noch. Ich freue mich auf viele weitere stimmungsvolle Spiele in unserem Wohnzimmer."


Keine Einigung mit Coßbau

Linksaußen Steffen Coßbau, der 2013 von Eintracht Hildesheim nach Oberfranken wechselte, wird den Verein dagegen zum Saisonende verlassen. Der 29-jährige und das Management der Coburger Handballer konnten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen.

Wo die Reise des gebürtigen Magdeburgers hingeht, ist derzeit noch nicht bekannt. "Steffen hat sich in all den Jahren absolut vorbildlich für unsere Mannschaft eingesetzt und mit viel Ehrgeiz den sportlichen Anspruch auf der einen, und seine berufliche Ausbildung auf der anderen Seite, gemeistert. Auch wenn sich jetzt unsere Wege trennen, wünsche ich ihm alles Gute für seine weitere Zukunft", sagt Jan Gorr.

"Steffen hat in mittlerweile fast vier Jahren das Projekt HSC positiv geprägt und seinen Beitrag zum Erfolg vorbildlich geleistet. Dafür möchten wir uns herzlich bei ihm bedanken und ich wünsche ihm, dass er in seinem neuen Verein eine ähnliche Rolle einnehmen wird", so Geschäftsführer Florian Dotterweich abschließend. Coßbau erzielte in der laufenden Saison 61 Tore, 30 davon vom Siebenmeter-Strich. cb