Nachdem sich die beiden Titel-Kandidaten der Männer-Bezirksoberliga auch am 21. Spieltag keine Blöße gaben, wird die Meisterfrage am Finalspieltag, eine Woche nach dem Osterfest, entschieden. Ein enormes Selbstvertrauen holte sich die HSG Fichtelgebirge für dieses Fern-Duell mit dem 35:15-Sturmlauf gegen die SG Rödental, der an diesem Tage nur wenig gelang und sich deshalb haushoch geschlagen geben musste.
Spitzenreiter TV Neuses spielte zwar weniger spektakulär als sein Verfolger, beim 28:20-Erfolg bei der Turnerschaft in Lichtenfels, die Mannschaft von Michael Baumann kontrollierte die Partie jedoch eindeutig und zeigte sich ebenfalls gut gerüstet für die entscheidende Runde.
Auch in der unteren Tabellenhälfte blieb die Rangfolge vor den beiden als Absteiger feststehenden Mannschaften (Münchberg II und Pegnitz) wie gehabt, denn neben der TS Lichtenfels (14:28 Punkte) verloren sowohl der TV Weidhausen als auch der HSC 2000 Coburg III (je 13:29) recht unglücklich mit jeweils einen Treffer. In der Michelauer Mainfeldhalle fehlte es den Akteuren von Trainer Joachim Zapf keinesfalls am nötigen Willen, es fehlte nur das Glück für ein erfolgreiches Abschneiden.
In der Partie gegen HaSpo Bayreuth II zeigte die HSC-Dritte nur sporadisch ihr Leistungsvermögen und verlor gegen die mit allen Mitteln kämpfenden Gäste mit 26:27 nicht einmal unverdient, denn beim 19:13 musste eigentlich auf einen Erfolg der Mannschaft von Trainer Jens Pussert gesetzt werden.
Die SG Bad Rodach/Großwalbur hatte lange ihre liebe Not mit dem ASV Pegnitz. Erst als die Kräfte beim Absteiger nachließen, fanden die Gastgeber in einer teils recht flotten Partie ihre Linie und kamen mit 32:21 dann doch noch zum standesgemäßen Erfolg.
In einer schwachen Begegnung kam HC 03 Bamberg erst in der Schlussphase zum deutlichen 32:20-Erfolg beim TV Münchberg II. - Spielberichte im Tageblatt vom 3. April.