Stollberg — Zur 50. ADMV-Rallye Erzgebirge in Stollberg (Sachsen) hieß es Start frei für den ADAC-Opel-Rallye-Cup 2013. Unter widrigsten Bedingungen starteten Dominik Dinkel und Copilotin Josefine Beinke mit ihrem Brose Opel Adam in die Saison. Für Anfang April herrschten Wetterbedingungen wie im tiefsten Winter mit Schnee, Eis und Nebel. Das machte allen Teams den Auftakt nicht gerade leicht.
Für den ersten Tag standen zwei Rundkurse in Dunkelheit auf dem Programm. Das Abschneiden war die Grundlage für die Startreihenfolge am Tag zwei. Leider gelang Dinkel /Beinke auf der ersten Wertungsprüfung in Grüna, aufgrund eines technischen Defekts, kein guter Start. So verloren sie gleich am Anfang wertvolle Zeit, die sie auf dem Rundkurs in Stollberg auf gerade mal drei Kilometern Gesamtlänge auch nicht mehr aufholen konnten. So mussten sie sich mit dem neunten Platz in der Cupwertung und dem 30. Platz im Gesamt zufrieden geben.
Am nächsten Morgen hatte sich das Wetter nicht verbessert, Temperaturen unter null Grad, Schnee und vor allem Nebel mit Sichtweiten unter 100 Meter machten es den Teilnehmern und ihren Teams nicht gerade leicht. Auf den folgenden Wertungsprüfungen hatten alle zu kämpfen ihre frontgetriebenen Opel ADAM`s auf der Strecke zu halten. In manchen Fällen klappte dies nicht so gut, umso erstaunlicher das sich trotz des schlechten Wetters so viel Zuschauer auf den Prüfungen einfanden und tatkräftig mithalfen die Teams wieder auf die Strecke zu bringen.
Der von Opel für den Cup aufgebaute ADAM zeigte sich sehr zuverlässig, von den 23 gestarteten Teams fielen nur drei aus, umso wichtiger war es für Dinkel /Beinke gleich am Anfang Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Mit den Wetterbedingungen war für die Junioren schnell klar das die erfahrenen Piloten wie Fahrner und Niegel (beide Opel Cup Teilnehmer aber zu alt für die Juniorenwertung) das Tempo vorgeben. Sie zeigten auch, dass bei solchen Bedingungen Zeiten unter den vorderen Zehn möglich sind. Wichtig war jetzt für die Youngster Erfahrungen zu sammeln. Dominik Dinkel gelang sogar auf der zwölften Wertungsprüfung noch eine Bestzeit im Juniorenfeld.
Am Ende des Tages standen noch zwei Wertungsprüfungen an. Dominik Dinkel und Co Josefine Beinke trennten nur acht Sekunden vom dritten Platz bei den Junioren.
"Jetzt greifen wir noch einmal an" so Dinkel. Tatsächlich konnten sie den Rückstand, auf die vor ihnen platzierten Patrick Pusch mit Co Robert Patzig, noch aufholen. Es gelang Ihnen sogar noch einen Vorsprung von über 20 Sekunden auf die beiden herauszufahren.
Mit dem Ergebnis können Dominik Dinkel und Co Josefine Corinn Beinke, aufgrund der Ausgeglichenheit im ADAC Opel Rallye Cup, sehr zufrieden sein. Sie nehmen wichtige Punkte mit und können sofort mit den Vorbereitungen für den nächsten Lauf Anfang Mai bei der Rallye Sulinger Land beginnen.