Dies teilte am Dienstag Tourismus-Chef Michael Amthor mit. Unterschieden wird in der Statistik nach Ankünften und Übernachtungen. Die Übernachtungszahlen in den Coburger Hotels (Betriebe mit mehr als zehn Betten) stiegen um sechs Prozent. Bei den Ankünften in der Stadt Coburg, liegt die Zahl mit 6,5 Prozent mehr, sogar noch etwas höher. Ergänzend lässt sich sagen, dass nach einem Zuwachs von 9,9 Prozent Übernachtungen in 2015 und 3,7 Prozent in 2016 der Trend für Coburg bestätigt wird und es kontinuierlich vorangeht.
Insgesamt besuchten etwas über 42 000 Menschen die Vestestadt, die selbst rund 41 000 Einwohner hat, wobei rund 37 000 aus dem Bundesgebiet und rund 5 500 aus dem Ausland kamen. Im Durchschnitt verbrachte jeder Besucher zwei Tage in Coburg, so dass die Statistik insgesamt rund 83.000 Übernachtungen im Stadtgebiet ausweist.
Betrachtet man den Monat Juli separat, so sorgten knapp 7 800 Besucher aus dem In- und Ausland im Vergleich zum Vorjahr für ein Plus von 6,8 Prozent bei den Ankünften und 4,3 Prozent bei den Übernachtungszahlen (fast 14 500).
Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Coburgs 2.Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber, in deren Zuständigkeit der Tourismus in der Vestestadt fällt: "Wenn man bedenkt, dass die Bayerische Landesausstellung ja erst Anfang Mai eröffnet wurde, also nur drei Monate in die Statistik mit eingeflossen sind, ist das insgesamt ein tolles Ergebnis. Der Trend wird sich sicher bis zum Ende der Ausstellung Anfang November fortsetzen, so dass ich mir jetzt schon sicher bin, dass 2017 auf dem touristischen Gebiet ein sehr erfolgreiches für Coburg werden wird. Bedenkt man, dass in der vorliegenden Statistik nur Hotels mit einer Kapazität von mehr als 10 Betten und beispielsweise Tagesgäste oder auch Besucher, die mit dem Wohnmobil anreisen gar nicht berücksichtigt sind, liegt die Steigerung sicher deutlich höher", erklärte Weber.
Auch Tourismus-Chef Michael Amthor ist zufrieden ob der deutlichen Steigerung, von der nicht nur die Hotelbranche profitiert: "Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr, geht davon aus, dass jeder Besucher im Durchschnitt fast 160 Euro in der Stadt lässt, so dass hier nur durch die Steigerungen ein Mehrumsatz von fast 600 000 Euro im ersten Halbjahr zu verzeichnen ist."
Auch für das zweite Halbjahr 2017 erwarten Dr. Birgit Weber und Michael Amthor ähnlich gute Tourismuszahlen, "wenn nicht sogar noch ein wenig besser, denn wir haben es auch in der Ferienzeit im Stadtbild gemerkt - die Zahl der Reisegruppen und Besucher war spürbar höher als in den letzten Jahren. Auch für die restliche Zeit der Ausstellung sind die Führungen sehr gut gebucht und es gibt teilweise bereits Tage, an denen der Führungsdienst komplett ausgelastet ist", erklärte die Bürgermeisterin abschließend.