Zwei Fahrzeuge verursachten auf der A73 am Sonntag gegen 16.19 Uhr einen schweren Unfall zwischen den Anschlussstellen Untersiemau und Ebersdorf. Wie die Polizei mitteilt, war die Autobahn in Richtung Suhl für vier Stunden gesperrt.


Beim Spurwechsel: Unfall auf der A73
 

Nach ersten Erkenntnissen kam es bei einem Spurwechsel zum Unfall der beiden Fahrzeuge. Ein 67-jähriger Thüringer war zusammen mit seiner Ehefrau in seinem VW auf der A73 in Richtung Suhl unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Ebersdorf b. Coburg scherte der Mann aus bislang ungeklärter Ursache auf die linke Fahrspur aus. Ein 37-jähriger Porschefahrer aus dem Landkreis Coburg, welcher gerade überholen wollte, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr dem deutlich langsameren Wagen ins Heck.
 


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Beide Fahrzeuge schleuderten anschließend über die komplette Fahrbahn. Während der Porsche auf dem Standstreifen zum Erliegen kam, durchbrach der VW die rechte Außenschutzplanke und überschlug sich mehrfach im angrenzenden Grünstreifen. Erst rund 15 Meter neben der Fahrbahn kam das Auto zum Stillstand.

 

 


Schwere Verletzungen: Ins Klinikum Coburg gebracht
 

Die im Fahrzeug eingeklemmte 66-jährige Beifahrerin musste von der Feuerwehr mit einem Rettungsspreizer aus dem Fahrzeug befreit werden. Die Dame wurde anschließend mit mehreren Knochenbrüchen ins Klinikum Coburg gebracht. Da ihr Ehemann neben Knochenbrüchen noch ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, forderte der Notarzt einen Rettungshubschrauber an. Dieser landete kurz darauf auf einem angrenzenden Feldweg und brachte den 67-Jährigen in eine Spezialklinik.

 

 


A73: Nordfahrbahn für vier Stunden gesperrt
 

Während der Unfallaufnahme durch Spezialisten der Verkehrspolizei Coburg war die Nordfahrbahn der A73 auf Höhe der Unfallstelle für rund vier Stunden voll gesperrt. Angrenzende Feuerwehren waren unter Leitung des Kreisbrandinspektors mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Da beide beteiligte Fahrzeuge total beschädigt wurden, wird der Schaden auf mehr als 50.000 Euro geschätzt.