Insgesamt 340 druckgraphische Blätter Rembrandts zählen zum bedeutenden Bestand im Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg.

Noch bis zum 9. September zeigt die Ausstellung "Rembrandt. Von der Macht und Ohnmacht des Leibes" eine umfangreiche Auswahl exquisiter Radierungen des großen niederländischen Barockkünstlers.

Der Bogen spannt sich von Rembrandts faszinierenden Selbstportraits über biblische Szenen des Alten und Neuen Testaments bis hin zu Genrebildern.

Bitte um Almosen

Die Radierung, die einen auf einem Erdhügel sitzenden Bettler zeigt, stammt aus dem Jahr 1630. Mit angestrengtem Gesichtsausdruck scheint der sitzende Bettler gerade einen Passanten um Almosen zu bitten. Kaum merklich hält er seine Hand zum Betteln auf.

Rembrandts Interesse an derartigen bildnerischen Darstellungen geht vermutlich auf die Auseinandersetzung mit der kurz zuvor entstandenen Bettlerserie Jacques Callots (1592 bis 1635) zurück. kvc

Ausstellungs-Tipp

Kunstsammlungen Veste Coburg "Rembrandt. Von der Macht und Ohnmacht des Leibes" (bis 9. September täglich 9.30 bis 17 Uhr; Führungen und Begleitprogramm: www. kunstsammlungen-coburg.de)