Die Standorte stärken, medizinische Versorgung im ländlichen Raum gewährleisten sind zwei der Ziele, für die der kommunale Klinikverbund Regiomed zum 1. Januar 2008 gegründet wurde. Dementsprechend will er ein Zentrenkonzept entwickeln, das die Standorte und die Qualität ihres Angebots sichert. Mit der Altersmedizin geht es los: Coburg hat große Erfahrung in der geriatrischen Rehabilitation, in Thüringen hat die geriatrische Akutbehandlung die längere Tradition. Die Kliniken sollen aber vom Erfahrungsaustausch profitieren.

Am Mittwoch wurden die Gründungsurkunden für das "Zentrum für Altersmedizin" unterzeichnet. Mit "Zentrum" ist in diesem Fall kein Ort gemeint, sondern die Vereinheitlichung der Standards und der stetige und zielgerichtete Austausch zwischen den Standorten. Da geht es zum einen um Knowhow, zum anderen um Personal.

Chef des neuen Zentrums ist Professor Johannes Kraft, Leiter der Coburger Geriatrie. Folgende Standorte gehören dem Netzwerk an: Coburg (Fachklinik für Geriatrie, Rehabilitation und Palliativmedizin, IV. Medizinische Klinik für Allgemeinmedizin und Altersmedizin), Hildburghausen (Klinik für geriatrische Frührehabilitation; eine Klinik für geriatrische Reha soll folgen), Neuhaus (Interdisziplinäre Frührehabilitation, ohne eigene Station), Neustadt (Klinik für geriatrische Rehabilitation in Gründung), Lichtenfels (zukünftig).