Ich wollt', ich wär' ein Huhn! Nein, der Schlager von Willi Fritsch bleibt einem im Halse stecken, wenn man an das Huhn Wilma denkt und da ran, wie das niedliche Pappmaché-Tier von einer Horde Betrunkener kaputtgemacht worden ist. Vandalismus ist immer sinnlos - aber im Fall eines farbenfrohen Osterbrunnens, der von engagierten Kindern liebevoll geschmückt wurde, ist er ganz besonders gemein und es fehlen einem schlicht die Worte.

Ebenso fällt einem kaum eine angemessene Strafe ein, falls es denn überhaupt gelingen sollte, die Täter zu ermitteln. Unser Vorschlag: Sozialstunden im Diakonisch-Sozialen Zentrum, unter dessen Dach die Schule am Hofgarten zu Hause ist. Übrigens: Die Osterbrunnen-Jury hat ihren Rundgang bereits vor dem Wilma-Drama unternommen. So bleibt den enttäuschten Kindern zumindest die Hoffnung auf einen Preis für ihren tollen Brunnen. Es wäre allerdings nur ein schwacher Trost.