Dass alkoholische Getränke aus dem Sortiment des "Treffpunkt"-Kiosk gestrichen wurden, erklärt Projektmanager Jamal Klein so: "Das Gesamtbild aus Hahnmühle, Kiosk und altem Landratsamt soll aufgewertet und schöner werden." Das verträgt sich nicht mit dem früheren Anblick alkoholisierter Gäste, die rund um den Kiosk stehen und diverse Biere leeren.
Ulrike Roth und ihre Tochter Jennifer stehen im Wechsel am Verkaufsfenster. "Mit der Kundenfrequenz der ersten zwei Tage sind wir zufrieden." Allein am Donnerstag hätten sich rund 50, meist jüngere Leute mit Eis, Würstchen und belegten Brötchen versorgt. "Alle waren begeistert, dass der Kiosk wieder offen ist", freut sich Ulrike Roth. Als Kundschaft setze man besonders auf Jugendliche. Ein weiterer Grund, auf Alkohol zu verzichten. Auch Anwohner nutzen die Einkaufsmöglichkeit vor der Haustür.
Zunächst ist werktags, von 7 bis 19 Uhr, geöffnet, bei Veranstaltungen länger. Was den Geschäftserfolg angeht, ist Ulrike Roth zuversichtlich: "Es muss sich herumsprechen, dass der Kiosk wieder offen ist - aber gerade zur Mittagszeit ist viel los."