Musik aus mehreren Jahrhunderten erwartet die Besucher der Andacht zur Sterbestunde Christi am Karfreitag (15 Uhr) in der Coburger Morizkirche. Die Kantorei St. Moriz hat Chormusik von Heinrich Schütz, Melchior Franck, Johann Kuhnau, Johann Nepomuk David und anderen vorbereitet.


Eindringliche Chormusik


Besonders eindrücklich und wirkungsvoll: Eli, lama asabthani ("Mein Gott, warum hast du mich verlassen") des ungarischen Komponisten Georgius Bárdos aus dem Jahr 1928. Die Chormusik unterbricht den gelesenen Evangeliumstext ganz im Sinne der Passionen von Johann Sebastian Bach.


Musik regt zum Nachdenken an


Die Musik deutet den Text aus, nimmt seine Stimmung auf und lädt zum Nachdenken ein. Einleitung und Schluss der musikalischen Andacht bilden Präludium und Fuge c-Moll von Johann Sebastian Bach. Der Chor steht unter Leitung von Cintia Bittencourt und Peter Stenglein, der auch die Orgel spielt. Weiter wirken mit: Dekan Christoph Liebst (Liturg) und Sven Raitzig (Lektor). Eintritt frei!

Musikalische Vesper in St. Georg in Neustadt

Am Karfreitag gestaltet die Kantorei St. Georg in der Evangelischen Stadtkirche eine musikalische Vesper mit verschiedenen Chorälen und Orgelwerken zur Passion. Frithjof Greiner ist als Solist an der Geige mit einem Andante aus Bachs Vio linsonate in h-Moll zu hören.


Kurt Grahls Johannespassion


Das Hauptwerk der Vesper ist eine Vertonung der Johannespassion von Kurt Grahl: "Deinen Tod, o Herr, verkünden wir." Kurt Grahl ist Kantor an der Leipziger St.-Trinitatis-Kirche. Verschiedene Instrumentalisten begleiten den Chor bei diesem Werk. Pfarrer Andreas Sauer gestaltet den liturgischen Teil. Die Gesamtleitung liegt bei Kantor Markus Heunisch. Die Vesper in der Stadtkirche St. Georg beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.