Mit dem heiteren Kinderklavierkonzert "Winterliche Träumerei" schenkten junge Talente der Klavierklasse von Diplomklavierpädagogin Innesa Bauer ihrem Publikum eine Traumreise in die musikalische Welt von Klassik, Romantik und zeitgenössischer Musik.

Die musikalische Winterreise der Klavierschüler im Alter von 6 bis 20 Jahren durch Europa, Amerika und Asien spannte den Bogen von Mozart, Beethoven und Schubert über Rachmaninow zu M. Schmitz und Yuruma. "Musik ist Kunst und Kunst ist Farbe. Also präsentieren wir heute das Programm voller Leben und Träume klangsinnlicher Farbigkeit", begrüßte Bauer im Festsaal des Familienzentrums.

Viele Solisten sind "geprüft"

Sophie Schelhorn (Fechheim) eröffnete mit "Winterliche Träumerei" von Schoenmehl das Konzert. Seit ihrer Grundschulzeit spielt die 15-Jährige sehr erfolgreich Klavier. Mit sehr gutem Erfolg meisterte sie den Wettbewerb "Die gläserne Harfe" und ihre freiwillige Leistungsprüfung beim Verband der Bayerischen Sing- und Musikschulen wurde mit "hervorragend" belohnt. Am Coburger Landestheater war sie zur Matinee "Jugend spielt für Jugend" dabei. Ihre drei Jahre jüngere Schwester Jana folgte dem musikalischen Vorbild. Auch Jana glänzte bei der freiwilligen Leistungsprüfung zwei Mal mit "sehr gut". Und dann luden beide Mädchen vierhändig zum "Ungarischen Tanz" (Krentzlin) nach Ungarn ein.

Die 16-jährige Martha Franke präsentierte Mozarts Sonate C-Dur und von Hellbach "Fantasie in Moll.

Den Anfang machten jedoch die achtjährigen Nachwuchstalente Maria Paluszek (Dörfles-Esbach) sowie die Zwillingsmädchen Luise und Sophie Degenhardt (Coburg). Ein Jahr spielt Maria Klavier. Für ihren ersten großen Auftritt hatte sich die kleine Künstlerin im zarten Tüllkleidchen todschick gemacht. Stolz saß das Mädchen am Flügel und sein Auftritt zauberte ein Schmunzeln auf die Gesichter. Allerliebst anzusehen und anzuhören waren auch die Zwillingsmädchen Luise und Sophie bei ihrem ersten Auftritt: Erst allein, dann ließen sie vierhändig eine Polka erklingen. Enorm, wie viel Taktgefühl diese Talente bereits besitzen.

Mit der Lehrerin

Emma Klinner (9) präsentierte den Tanz der wilden Pferde sowie die Europahymne, und mit Innesa Bauer als Duo eine Romanze zum Träumen. Nina Lichtscheidl (14) spielt hatte ein wunderschönes Programm vorbereitet. Auch sie nahm mit sehr guter Bewertung an der Leistungsprüfung teil. Nach zweit klassischen Präsentationen von Kuhlau und Beethoven erfreute sie das Publikum beim Walzer als Duo mit Bauer. Danach präsentierte Jakob Franke (17) Beethovens Mondscheinsonate und Präludium cis-moll. Jakob besitzt eine ungewöhnliche musikalische Sensibilität, unendlich gefühlvoll. Er überzeugte eben mit gestalterischer Kraft und Tiefe.

Nach der Pause begeisterte Anna Lichtscheindl (9) mit traurigen und fröhlichen Werken sowie Lucy Weingarth (12) mit winterlichen Träumereien. Jana Witt (19) spielt noch nicht sehr lange Klavier. Sie überzeugte mit einem Tango sowie der Winterserenade.

Isabell Schirner (20) brillierte mit dem "Lied ohne Worte". Nele Reister (18) rundete das Programm ab. Nele erspielte sich bei "Jugend musiziert" den 1. Platz. Und das Publikum belohnte mit der schönsten Künstlergage: ganz viel Applaus.

Zum krönenden Abschluss verwöhnte B

auer das Publikum mit ihrem Können und genau so weit möchten ihre Schüler eines Tages auch sein.