Die Jungen Coburger (JC), die im Stadtrat derzeit eine gemeinsame Fraktion mit der CSU bilden, bei der Kommunalwahl 2020 aber wieder mit einer eigenen Liste antreten wollen, haben einen Vier-Punkte-Plan verabschiedet, wie die Itz "besser erlebbar" werden könnte. Kern dieses Plans ist ein durchgängiger Itz-Radweg von Cortendorf bis Creidlitz, an dem die vorhandenen Radwege angeschlossen und verschiedene Standorte besondere Aufwertung erfahren sollen.

Vorgeschlagen wird außerdem ein Stadtstrand mit Kanu-Strecke und "stehender Welle" am Sportpark Nord sowie ein Fluss-Café mit "Itz-Terassen" an der Mohrenbrücke und ein Wasserspielplatz an der Judenbrücke. Auch eine Offenlegung des Hahnflusses wird weiterverfolgt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Zum durchgehenden Itz-Radweg: Aus Sicht der Jungen Coburger könnte man diesen mit "größtenteils geringem Aufwand" schaffen. "So wichtig wie für die Autofahrer die Bundesstraße 4 ist, so wichtig kann für Fahrradfahrer diese Nord-Süd-Achse werden", heißt es in der JC-Erklärung.

Zur "Welle", die durch das Anstauen des Wasser geschaffen werden könnte, erklärt JC-Vorsitzender Maximilian Forkel: "Gerade für Coburg als Sportstadt mit den vielen tausenden Sportlern kann eine stehende Welle eine wirkliche Attraktivität sein."

Zum Fluss-Café: Hierfür wollen die JC das Gebäude des ehemaligen Gemüsegeschäfts ("Brücken Adolf") nutzen. Die Itz sei an dieser Stelle aktuell nur knöchelhoch, so dass dort auch "verschiedene Varianten der Interaktion zwischen Bürger und Itz denkbar wären", so die JC-Vision. Die Jungen Coburger sind sich laut Pressemitteilung bewusst, dass in der Vergangenheit von verschiedenen politischen Gruppierungen bereits Teil-Forderungen dieses Vier-Punkte-Planes vorgestellt wurden. Man wolle jetzt jedoch, dass dieses Projekt "mit ganzem Mut und voller Entschlossenheit" angepackt und umgesetzt werde.